Zwischen uns die Mauer, D 2019

1986: Die 17-jährige Anna (Lea Freund) aus Holzminden fährt zu einem kirchlichen Jugendaustausch in die DDR. Kirche ist eigentlich gar nicht so ihr Ding, Hauptsache, was erleben.

In Berlin besichtigen die Jugendlichen die Mauer, bevor sie ihre Reise in den Osten fortsetzen. "Stell dir vor, du müsstest da drüben leben", flüstert der mitreisende Ralph Anna ins Ohr. "Ich glaube, ich würde das gar nicht aushalten."

In Ost-Berlin werden die Jugendlichen von Pfarrer Andreas Rieger (Götz Schubert) mit Kuchen und Tee empfangen. Als dessen Sohn Philipp (Tim Bülow) ins Zimmer kommt, fällt Anna der Kuchen fast aus der Hand. Liebe auf den ersten Blick, so etwas hat sie noch nicht erlebt. Und Gitarre spielen kann er auch! Abends geht es schon wieder zurück über die Grenze, das Visum für Besucher aus dem Westen gilt nur für einen Tag.

In den nächsten Tag kommen die West-Jugendlichen wieder, Anna und Philipp erleben viele romantische Stunden, die sie nie vergessen werden. Anna fährt darufhin immer wieder nach Berlin, um Philipp zu treffen. So richtig an Flucht hatte Philipp nie gedacht - die Angst, erschossen zu werden ist zu groß.

Anna bekommt zuhause Probleme, weil sie ihren Eltern nicht sagt, dass sie Philipp trifft, während der sich nun ernsthaft mit Fluchtplänen beschäftigt. Natürlich sind die beiden längst im Visier der Stasi. Als eine Freundin bei ihrem Fluchtversuch stirbt, muss Philipp als Mitwisser ins Gefängnis.

Drei Jahre später fällt die Mauer, Anna lebt inzwischen mit ihrem alten Verehrer Lorenz (Leon Blaschke) zusammen. Als Philipp plötzlich bei ihr vor der Tür steht, hat Lorenz keine Chance mehr. sg

Ab 3. Oktober in den Kinos.


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