Cleo, D 2019

Cleo (Marleen Lohse)kommt aus Berlin und liebt ihre Heimatstadt über alles. Von Natur aus hat sie ein verträumtes Wesen und wünscht sich nichts sehnlicher, als die Zeit zurück drehen zu können. Eine magische Uhr, die vor längerer Zeit von den legendären Gebrüdern Sass erbeutet wurde und seitdem nicht wieder auftauchte, soll ihr dabei helfen.

Die Zeitreise, die Cleo sich so sehr wünscht, hat einen besonderen Grund: Die junge Frau möchte ein Unglück aus ihrer Kindheit ungeschehen machen, bei dem sie ihren Vater verloren hat. Eines Tages begegnet sie dem Abenteurer Paul (Jeremy Mockridge), der auf einem Hausboot lebt und eine Schatzkarte ersteigert hat. Gemeinsam begeben sie sich auf einen aufregenden Trip durch die pulsierende Großstadt, bei dem Cleo nicht nur auf verrückte Typen und urbane Legenden trifft, sondern auch Paul langsam näher kommt.

Im Untergrund Berlins muss sich Cleo die wichtigste aller Fragen stellen: Soll sie die Zeit überhaupt zurückdrehen? Der preisgekrönte Kurzfilmregisseur Erik Schmitt hat über Jahre Material gesammelt, recherchiert und gesucht. Er will seinen Zuschauern ein Berlin zeigen, das sie so vielleicht noch nie gesehen haben.

Gedreht wurde die Berliner Antwort auf "Die fabelhafte Welt der Amélie" an vielen typischen, aber nicht unbedingt touristischen Orten in der Hauptstadt. Und immer wieder kommen Geschichten zum Vorschein, die es nur in Berlin gibt, wie beispielsweise die des Teufelsbergs, dieses Bergs aus Trümmern mit einer Abhörablage ... sg

Im Kino ab 25. Juli.

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