Trautmann, D/GB/IRL 2018

Der Bremer Bernd Trautmann (David Kross), ist gerade 17 Jahre alt, als er 1940 wie so viele seiner Generation in die Wehrmacht eingezogen wird. Als sich der Zweite Weltkrieg dem Ende nähert, gerät der junge Soldat in britische Kriegsgefangenschaft und wird in die Nähe von Manchester gebracht.

Um sich die Zeit zu vertreiben, spielen die deutschen Kriegsgefangen häufig Fußball. Gelegentlich kommen auch britische Zuschauer dazu. So wird eines Tages der Trainer des Provinzclubs St. Helens, Jack Friar (John Henshaw), Bernds Talent als Torwart aufmerksam. Schon bald engagiert er ihn für seinen Verein.

Trautmann jedoch hat vor allem Augen für Friars hübsche Tochter Margaret (Freya Mavor). Der Trainer fördert seine Neuentdeckung weiter und nach Kriegsende wird er schließlich als "Bert" Trautmann vom Erfolgsverein Manchester City als Torwart unter Vertrag genommen. Nun muss der Deutsche, der als Feind ins Land kam, St. Helens schweren Herzens als Freund wieder verlassen.

In Manchester jedoch löst die Verpflichtung eines deutschen "Nazi-Torwarts" zunächst Entrüstung und Proteste aus. Erst als Trautmann während des Cup-Finals 1956 seiner Mannschaft einen spektakulären Sieg sichert, gewinnt er die Herzen aller englischen Fußballfans. Und das obwohl er die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel gespielt hat, was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß.

Als die Öffentlichkeit erfährt, mit welchem Mut er sich für die Mannschaft und ihr Land eingesetzt hat, wird der deutsche Torwart als Held in ganz England gefeiert. Seine Geschichte geht schließlich um die ganze Welt. Zur gleichen Zeit wird Trautmann von einem tragischer Schicksalsschlag getroffen, der sein Leben auf den Kopf stellt ... sg

Im Kino ab 14. März

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