The House That Jack Built, DK 2018

USA in den 1970er Jahren: Jack (Matt Dillon) ist ein hochintelligenter Mann, der nur ein Ziel verfolgt: Er will das ultimative Kunstwerk vollbringen. Der Weg dorthin ist jedoch steinig und fatal - vor allem für seine Umwelt. Denn Jack leidet unter Neurosen, die ihn in große Schwierigkeiten bringen und ihn zum Serienkiller werden lassen.

Anhand von fünf Episoden zeigt der Film die Entwicklung des Mannes aus seiner eigenen Perspektive bis hin zum unvermeidlichen, finalen Polizeieinsatz. Sein erstes Opfer trifft Jack am Straßenrand nach einer Reifenpanne. Man könnte denken, dass diese Frau (Uma Thurman) ihn geradezu zum Morden provoziert. Da ihr Wagenheber kaputt ist, nimmt er sie mit zur nächsten Werkstatt, um ihn reparieren zu lassen. Danach fährt er sie wieder zu ihrem Auto zurück, doch das Gerät bricht erneut. Jack weiß nur noch eins: Die Frau muss er irgendwie loswerden ...

In der zweiten Episode klingelt Jack an einer Tür und stellt sich als Polizist vor. Sein Gegenüber will ihn nicht hineinlassen. Er versucht es erneut, erklärt diesmal, ein Versicherungsvertreter zu sein, der die Witwenrente aufbessern kann ...

Als nächstes sehen wir Jack mit einer jungen Frau und ihren beiden Kindern bei einem Jagdausflug, der natürlich ebenfalls fatale Folgen hat. Danach entwickelt der Psychopath zum ersten Mal so etwas wie eine emotionale Beziehung zu der jungen Jaqueline (Riley Keough), obwohl er sie eigentlich für dumm hält und sich schlecht behandelt fühlt. Auch sie wird früher oder später dran glauben müssen. Um sein Vorhaben zu perfektionieren, will Jack schließlich mehrere Menschen mit nur einer Kugel töten. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellt ...

Nur der mysteriöse Verge (Bruno Ganz) kann jetzt vielleicht noch helfen. Wie die meisten Filme von Regisseur Lars von Trier, kein Film für schwache Nerven - und ganz sicher nicht für Kinder! sg

Im Kino ab 29. November 2018.

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