Lolo - Drei ist einer zuviel, F 2015

Violette (Julie Delpy) nimmt sich eine kurze Auszeit mit ihren besten Freundinnen in Biarritz. Dort lernt sie Jean-René (Dany Boon) kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch eigentlich passt er gar nicht zu der Pariserin, die in der Modebranche erfolgreich und viel unterwegs ist.

Jean-René ist Informatiker und ein echter Nerd, der die Welt nur vom Bildschirm kennt. Aber Violette sehnt sich nach Nähe. Als Jean-René ihr versehentlich einen selbst gefangenen Fisch in den Schoß wirft und sie zu seiner Grillparty einlädt, beginnt eine wunderbare Geschichte zwischen den beiden. Und erstaunlicherweise stimmt die Chemie so sehr, dass Jean-René nur allzu gern wenige Monate später nach Paris zieht, um seine Software bei einer Bank zu installieren.

Alles scheint perfekt, aber die beiden haben die Rechnung ohne Violettes 19-jährigen Sohn Lolo (Vincent Lacoste) gemacht. Er will seine Mutter nach vielen Jahren der Zweisamkeit nicht teilen und greift zu drastischen Maßnahmen. Lolo scheint jedes Mittel recht, um den Rivalen los zu werden. Verleumdung allein reicht ihm nicht, schließlich greift er sogar zu Gift.

Aber Jean-René ist entschlossen, dem eifersüchtigen Spätpubertären die Stirn zu bieten und um Violettes Liebe zu kämpfen. Eine romantische Komödie mit vielen Hindernissen, die an amerikanische Srewballgeschichten aus den 50er und 60er Jahren erinnert und mit viel Slapstick, Humor und pointierten Dialogen zur besten Unterhaltung wird.  sg


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