Mia Madre, I / F 2015

Margherita (Margherita Buy) ist eine erfolgreiche und gefeierte Filmregisseurin. Mitten in den Dreharbeiten zu ihrem neuesten Werk verfällt sie in eine schwere Midlife­‐Crisis. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt, ihre Tochter Livia (Beatrice Mancini) lebt beim Vater und geht eigene Wege.

Zu allem Übel ist der amerikanische Hauptdarsteller (John Turturro) ihres Films nicht nur ein grausiger Exzentriker, sondern vergisst auch noch dauernd seinen Text. Die Dreharbeiten stocken. Gleichzeitig liegt ihre Mutter (Giulia Lazzarini)schwer krank in einer Klinik und es gibt kaum Hoffnung auf Genesung. Während sie selbst kaum Zeit hat, kümmert sich Margheritas Bruder Giovanni (Nanni Moretti) liebevoll um die alte Dame.

Dann erfährt sie auch noch, dass Livia zum ersten Mal verliebt war und sich damit nicht ihrer Mutter, sondern  der Oma anvertraut hat. Und plötzlich wird ihr klar, dass ihre Filme keine Realität sind. Sie hat viel zu wenig Zeit mit den Menschen verbracht, die ihr wichtig sind und weiß kaum etwas über sie. Ein einprägsames Stück, das ganz direkt aus dem Leben gegriffen ist.  sg

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