Die Sprache des Herzens, Marie Heurtin, F 2014

Marie Heurtin ist blind und taub geboren. Jetzt ist sie 14 Jahre alt und kann mit niemandem kommunizieren. Ihr Arzt hält sie für „dumm“, aber ihr Vater, ein einfacher Handwerker, will sie nicht in eine Anstalt einliefern. Voller Verzweiflung fährt er mit ihr zum Institut Larnay bei Poitiers, einem Kloster, das für taube junge Frauen sorgt.

Die Mutter Oberin ist zunächst skeptisch, aber die junge Schwester Marguerite möchte das „wilde kleine Tier“ wie eine Mutter unter ihre Fittiche nehmen. Sie bemüht sich mit allen Mitteln, Marie der Dunkelheit zu entreißen. Der Weg dahin ist jedoch mit zahlreichen Rückschlägen und Enttäuschungen gepflastert. Manchmal ist Marguerite kurz davor, aufzugeben, doch dann zeigt sich ein erster Erfolg. Ihre Überzeugung, dem Kind helfen zu können, und die Liebe zu Marie helfen ihr, ans Ziel zu kommen. Der Film basiert auf der wahren Geschichte einer taubblinden Französin aus dem späten 19. Jahrhundert.  sg


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