Night Moves, USA 2013

Drei Umweltaktivisten wollen einen Staudamm in die Luft sprengen. Josh (Jesse Eisenberg), Dena (Dakota Fanning) und Harmon (Peter Sarsgaard) bereiten ihren Plan bis ins Detail vor. Als es endlich so weit ist,  geht aber doch etwas schief. Plötzlich gibt es für die drei keine Möglichkeit mehr, in ein normales Leben zurückzukehren.

Regisseurin Kelly Reichardt interessiert sich ebenso für die akribische Vorbereitung der Tat, wie für die Veränderungen, die sie nach dem Fehlschlag in den Aktivisten hervorruft. Night Moves ist daher sowohl Thriller als auch Psychodrama. Durch die elegant komponierten Bilder und starken Leistungen der drei jungen Stars Jesse Eisenberg, Dakota Fanning und Peter Sarsgaard entwickelt sich eine Sogwirkung, der sich der Zuschauer schwer entziehen kann. Reichardt hat sich durch reale Fälle wie die Sprengung eines Burgerladens und Personen wie Patty Hearst inspirieren lassen und schafft so einen starken Bezug zur Realität. Ein beeindruckender Einblick in eine Welt, die vielen von uns gänzlich fremd ist, aber doch so nah, wenn man besipielsweise an Proteste hierzulande gegen Massentierhaltung denkt. In jedem Fall ein Film, der nachdenklich macht!   sg


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