SPD Jüterbog: Windkraft ist gute Einnahmequelle für die Stadtkasse

SPD Jüterbog: Windkraft ist gute Einnahmequelle für die Stadtkasse

Auch der Jüterboger SPD-Landtagsabgeordnete Erik Stohn sprciht sich für die Errichtung von Windkraftanlagen auf kommunalen Flächen aus, da die Stadtsäckel davon reichlich profitieren können. Foto: privat

Fraktion hat sich nach Wechsel mit neuer Chefin konstituiert

Jüterbog. Die Fraktion der SPD in der Stadtverordnetenversammlung hat sich neu konstituiert. Nach dem Rückzug von Falk Kubitza ist Clemens Neumann als Stadtverordneter nachgerückt. In der ersten Fraktionssitzung wurde Gabi Dehn zur Vorsitzenden gewählt. Clemens Neumann übernimmt Aufgaben im Bau- und Sanierungsausschuss sowie im Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketingausschuss.

Nach Verhandlungen mit anderen Fraktionen ist ein gemeinsamer Antrag entstanden, der besagt, dass auf die Einnahmen aus Windkraftanlagen nicht verzichtet werden kann. Die neu gewählte Fraktionsvorsitzende verwies darauf, dass der Bürgermeister von Jüterbog 2012/2013 enthusiastisch für einen Investor geworben habe, der Windkraftanlagen errichten wollte.

"Unklar ist, wieso Herr Raue dies nun plötzlich alles anders sieht und so zögerlich ist", so Dehn. Mit der Einführung einer Windkraft-Abgabe, dem sogenannten Windkraft-Euro, im Jahr 2019 durch die Landesregierung werde Windkraft attraktiv für Kommunen und ihre Haushalte, so der Landtagsabgeordnete Erik Stohn. Betreiber neu errichteter Windenergieanlagen müssen eine jährliche Abgabe von 10.000 Euro pro Windrad an die Anliegerkommunen zahlen, und zwar anteilig an alle Orte in einem Umkreis von drei Kilometern. Das könnte eine interessante Einnahmequelle für Jüterbog sein, so Stohn. Zehn Anlagen würden jährlich 100.000 Euro bedeuten. Dazu sollten geeignete Flächen mit Abstand zur Wohnbebauung vorgeschlagen werden.  red/sg

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