Ludwigsfelde soll grüner werden

Ludwigsfelde soll grüner werden

Dass dem städtischen Grün mehr Raum gegeben werden soll, ist eindeutiges Ergebnis der Umfrage, an der sich mehr als 1.500 Ludwigsfelder beteiligt haben. Fotomontagen (2): Stadt Ludwigsfelde

Große Beteiligung an der Umfrage zur Stadtmarke

Auch die Bürgerbeteiligung halten immer mehr Einwohner für sehr wichtig.

Ludwigsfelde. Über 1.500 Bürger haben zwei Wochen lang die Gelegenheit genutzt, um online über 33 Ideen zur Stadtmarke abzustimmen. "Diese große Resonanz hat mich positiv überrascht. Sie zeigt, wie groß das Bedürfnis der Bürger ist, sich einzubringen und an der Entwicklung der Stadt teilzuhaben", sagt Bürgermeister Andreas Igel (SPD). Damit war die Beteiligung an der Umfrage fast vier Mal höher als bei der ersten allgemeinen Umfrage zur Entwicklung der Stadtmarke.

Die Bandbreite der Ideen ist sehr vielfältig: angefangen bei Gründächern auf Bushaltestellen, über Imagekampagnen für den Wirtschaftsstandort bis hin zu einem Leitsystem für die Innenstadt. Jede Idee wurde in der Umfrage kurz vorgestellt und jeder Umfrageteilnehmer hatte die Möglichkeit, für das Projekt einen bis fünf Punkte zu vergeben. Im Ergebnis gibt es in dieser Umfrage drei Gewinner. Den ersten Platz belegt das Thema "Grüne Stadt". Dahinter verbergen sich Projekte wie die Einrichtung von "Schul- und Stadtgärten als Gemeinschaftsprojekt" oder "Gründächern auf Bushaltestellen". Auf dem zweiten Platz landet das Thema "Neue Bürgerbeteiligung", bei dem Angebote zur Bürgerbeteiligung ausgeweitet werden sollen: Bürgerforen an öffentlichen Plätzen, einer Kindersprechstunde oder einem Jugend-Bar-Camp sind Bestandteil dieser möglichen Beteiligungsformate. Das Thema "Familienparadies Ludwigsfelde?!" belegt in der Umfrage den dritten Platz. Zu diesem Themenpaket gehören Projekte wie der Ludwigsfelder Weihnachtsmarkt, die Entwicklung eines Kinderstadtplanes oder ein städtisches Wimmelbuch.

Jedes Projekt kann einem der fünf Markenwerte zugeordnet werden und soll dazu beitragen, die Stärken der Stadt auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen und sichtbar zu machen. In einem ersten Schritt wurden die Maßnahmen bereits in einem Workshop mit Vertretern der Projektgruppe zur Stadtmarke und Vertretern der Fraktionen besprochen und diskutiert. Durch die Corona-Pandemie war ein öffentliches Bürgerforum im Nachgang des Workshops nicht möglich, daher griff das Stadtmarketing auf ein Online-Angebot zurück. Im September sollen die Stadtverordneten über den Maßnahmenkatalog zur Stadtmarke entscheiden. Die Ergebnisse der Umfrage werden dabei eine Rolle spielen. Dann wird sich zeigen, welche Ideen tatsächlich umgesetzt werden, denn alle Maßnahmen sind auch eine Frage der Finanzierung. red/sg

Kommentar schreiben

comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Pflichtfelder sind markiert mit*

Weitere Nachrichten aus Teltow-Fläming

Zukunft des Schaeffler Werkes war Thema im Landtag Brandenburg
Luckenwalde

Zukunft des Schaeffler Werkes war Thema im Landtag Brandenburg

In der Fragestunde des Landtages Brandenburg stand die Landesregierung am Mittwoch auf Antrag des CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum hin Rede und Antwort zur Zukunft des Schaeffler-Werkes in...

Nachhaltige Kommunalentwicklung
Wildau / Baruth/Mark

Nachhaltige Kommunalentwicklung

Am 21. September 2020 besuchte eine Delegation der Technischen Hochschule Wildau die Stadt Baruth. Hintergrund des Treffens war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zum Thema...

Jasmin Kulisch aus Lauchhammer wird vermisst
Lauchhammer

Jasmin Kulisch aus Lauchhammer wird vermisst

Seit dem 13.09.2020 wird die 17-jährige Jasmin Kulisch aus Lauchhammer vermisst. Die Vermisste ist etwa 186 Zentimeter groß, schlank, und hat lange blonde Haare. Welche Bekleidung die Jugendliche...

Heimsieg für Fichte Baruth
Baruth/Mark

Heimsieg für Fichte Baruth

Trotz einer extrem angespannten Personalsituation gelang dem SV Fichte Baruth am 4. Spieltag der Kreisliga-Saison ein Sieg gegen die Reserve von Phoenix Wildau, und das durchaus verdient. Die Partie...