Märkische Heimat baut mit klimafreundlichen Wärmepumpen

Märkische Heimat baut mit klimafreundlichen Wärmepumpen

Die Bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Ricarda Budke und ihr Fraktionskollege Thomas von Gyzicki (2. und 3. von rechts) lassen sich beim Besuch eines Sanierungsprojekts der "Märkischen Heimat" in Ludwigsfelde die neue Wärmepumpe erläutern. Foto: Tom Ritter

Landtagsabgeordnete Ricarda Budke auf Sommertour in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde.  Im Rahmen ihrer Sommertour "klimafreundliches Bauen und Wohnen" hat die Sprecherin für Bauen und Wohnen der Bündnisgrünen Fraktion im Brandenburger Landtag, Ricarda Budke, gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Thomas von Gyzicki die Wohnungsbaugesellschaft Ludwigsfelde "Märkische Heimat" und den beteiligten Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron getroffen. Gemeinsam haben sie ein Sanierungs- und ein Neubauprojekt in Ludwigsfelde besucht.

Besonderer Schwerpunkt war der Einsatz von Luft-Wasser-Wärmepumpen als klimafreundliche Heizalternative. "Im Wohn- und Bausektor entstehen mehr als ein Viertel der klimaschädlichen Emissionen in Deutschland. Das müssen wir ändern", so Ricarda Budke. Die Mehrfamilienhäuser der städtischen Wohnungsgesellschaft "Märkische Heimat" seien ein Beweis, dass klimaschonendes Heizen, Ökologisches Wohnen und Umbauen sowohl im Bestand als auch bei Neubauten möglich sind. Langfristig sei es sogar kostengünstiger. "Jetzt müssen sich die Rahmenbedingungen im Bund verbessern und wir brauchen mehr Strom aus Erneuerbaren Energien", so Budke weiter.

In dieser Woche besucht Ricarda Budke viele Akteur*innen in den Bereichen Bauen und Wohnen in ganz Brandenburg, um Eindrücke für ihre weitere parlamentarische Arbeit und über das Zusammenwirken von Bauen/Wohnen und Klimafreundlichkeit zu sammeln. Anlass der Tour ist die Überarbeitung der Brandenburger Bauordnung im Herbst dieses Jahres. Laut einer Erhebung der Bundesregierung aus dem Jahr 2018 stammen 28 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland direkt oder indirekt aus dem Gebäudesektor. Die Hälfte entfällt dabei auf Emissionen, die während der Herstellung von Strom, Fernwärme oder Baustoffen erzeugt werden. Diese Emissionen werden fälschlicherweise oft den Emissionen der Energiewirtschaft und Industrie zugerechnet. Dadurch wird unterschlagen, wie wichtig es ist, Gebäude energetisch zu sanieren, auf ökologische Baumaterialien umzustellen und alte Heizungen auszutauschen.  red/sg

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