Großbeeren will "Sportlichste Gemeinde" werden

Großbeeren will "Sportlichste Gemeinde" werden

Großbeeren hat im Sport ein wichtiges Ziel. Dafür trainieren auch die Nachwuchskicker schon eifrig. Foto: Dirk Steinhausen

Bewerbung kurz vor Toreschluss

Großbeeren. Wie sportlich ist Großbeeren? Die Gemeinde hat großes Interesse, ihre Sportangebote unter Beweis zu stellen, denn sie bewirbt sich in diesem Jahr um den Titel "Sportlichste Stadt/Gemeinde im Land Brandenburg".

"Am Ende ging es ganz schnell", berichtet Gemeindevertreter Dirk Steinhausen (WfG). Bürgermeister Tobias Borstel (SPD) hat auf der letzten Gemeinderatssitzung nur kurz mitgeteilt, dass die Bewerbung fertig sei und nun verschickt werde. Großbeeren hatte sich kurzfristig für die Teilnahme beworben. Der Weg dahin sei kurios gewesen, so Steinhausen.Denn erst kurz vor Bewerbungsende hatten die Grünen und die Wählerinitiative Wir für Großbeeren (WfG) eine Bitte um Bewerbung an die Gemeindeverwaltung herangetragen.

"Für einen normalen Antrag war es zu spät, aber die Grünen und wir fanden, dass es eine gute Sache wäre sich zu bewerben," so Steinhausen. Die Gemeindeverwaltung sah in der zeitlich knappen Bewerbung allerdings ein Problem. Doch die Idee fand in der Kommunalpolitik immer mehr Unterstützer. Schließlich sprachen sich alle Fraktionen für die Bewerbung aus. Das bewegte auch die Verwaltung.

Im nächsten Schritt erledigte der Ehrenvorsitzende des Großbeerener Hockeyclubs, Christian Schäfer, die notwendigen Vorarbeiten für eine erfolgreiche Bewerbung und überzeugte letztlich alle Beteiligten. "Wir haben viel zu bieten und wir haben gute Chancen. Dass dann auch alle am sprichwörtlichen gleichen Strang gezogen haben, zeigt, dass wir zu gemeinsamen Handeln fähig sind," freut sich auch die Vorsitzende der Großbeerener Gemeindevertretung, Claudia Blume-Rottenbiller (WfG).

Am Dienstag hat das zuständige Bildungsministerium mitgeteilt, dass der Bewerbungsschluss auf den 30. Juni verschoben wurde. Großbeeren ist also voll im Rennen. Neben dem Ministerium unterstützen der Landessportbund und der Städte- und Gemeindebund den Wettbewerb. Ausgelobt werden Preisgelder von insgesamt 20.000 Euro.  red/sg

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