Fiege Logistik ist "Best Drivers Point"

Fiege Logistik ist "Best Drivers Point"

Infrastrukturminister Guido Beermann hat die Niederlassung der Fiege Logistik in Rangsdorf als ersten "Best Drivers Point" in Brandenburg ausgezeichnet. Niederlassungsleiterin Susanne Pauli konnte die Auszeichnung entgegennehmen. Foto: Ines Meier | MIL

Fairness und Effizienz bei täglichen Arbeitsabläufen

Rangsdorf. Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) hat am Freitag die erste Auszeichnung "Best Drivers Point" an die Leiterin der Niederlassung des Logistikers Fiege in Rangsdorf, Susanne Pauli, übergeben und damit die besonders guten Arbeitsbedingen für Berufskraftfahrer im Unternehmen gewürdigt. Mit dabei waren der Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg (FGI), Gerd Bretschneider, und der Chef des Landesverbands des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes e.V. (LBBV), Eberhard Tief.

"Best Drivers Point" ist eine neue Auszeichnung, die auf die gemeinsame Initiative des Infrastrukturministeriums und der Arbeitsgemeinschaft der Verbände des Verkehrsgewerbes in Berlin und Brandenburg zurückgeht. Ziel der Initiative ist es, Standorte auszuzeichnen, die besonders gute Bedingungen für alle in Transport und Logistik operativ Tätigen bieten und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Gesellschaft und Wirtschaft leisten. Dabei sollen vor allem die Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer fair und angemessen sein.

"Vieles, was Logistik ausmacht und ermöglicht, ist für uns selbstverständlich geworden. Denn wer denkt im Alltag schon darüber nach, was passiert, wenn wir per Mausklick eine Bestellung aufgeben. Aber gerade in diesen Zeiten sprechen wir häufig von Versorgungssicherheit, optimalen Lagerbestandsmengen oder sicheren Lieferketten. Insbesondere die aktuellen Arbeitsbedingungen der Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren", so Beermann mit Blick auf die Leistung des Transportgewerbes während der Corona-Krise. Die Fiege Logistik setze sich in vorbildlicher Weise für die in der Logistik Tätigen ein, aber nur gemeinsam mit ihren Beschäftigten können die Unternehmen besonders in der gegenwärtigen Krise unverzichtbare Arbeit leisten, so Beermann weiter.


Großer Umschlagplatz für Lebensmittel

Der Rangsdorfer Standort ist auf die Lebensmittellogistik spezialisiert - ihm kam in den vergangenen Monaten also eine besondere Bedeutung zu. Mehr als 300 Mitarbeiter arbeiten in dem rund 48.000 Quadratmeter großen Distributionszentrum. Trotz eines enorm hohen Abfertigungsvolumens mit einer dreistelligen Zahl an Lkw und bis zu 4.000 umgeschlagenen Paletten täglich habe sich der Standort bei den Fahrern verdient gemacht, da hier Abfertigungsprozesse schnell und professionell stattfinden, betonte Matthias Schollmeyer für die Arbeitsgemeinschaft der Verbände. Wartezeiten an den Rampen seien hier nur selten vorzufinden, da der Wareneingangsprozess effizient ablaufe. "Vor allem zeichnet sich der Standort durch einen menschlich vernünftigen Umgang mit den Fahrern der beauftragten Transportunternehmen aus, denn das Lagerpersonal ist freundlich und hilfsbereit. Dazu stehen den Kraftfahrern vor Ort stets saubere sanitäre Einrichtungen zur Verfügung", Schollmeyer weiter.

Zum Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik in Berlin-Brandenburg zählen aktuell mehr als 17.000 Unternehmen mit etwa 199.000 Beschäftigten in den industriell geprägten Handlungsfeldern Automotive, Luft- und Raumfahrttechnik, Schienenverkehrstechnik sowie in den Querschnittsbereichen Logistik und Verkehrstelematik. Am Dienstag zeichnet Infrastruktur-Staatssekretär Rainer Genilke (CDU) einen weiteren Logistik-Standort in Finsterwalde als "Best Drivers Point" aus: Die Anerkennung geht dann an die Niederlassung des Technik-Großhändlers Handelshof Cottbus.  red/sg

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