Eine Drohne für die Freiwillige Feuerwehr

Eine Drohne für die Freiwillige Feuerwehr

Eine Kameradrohne kann für die Feuerwehr bei der Sichtung und Bekämpfung von Brandherden sehr nützlich sein. In Großbeeren soll sie auch zur Suche vermisster Personen eingesetzt werden. Symbolbild: Pexels | Pixabay

Gemeindevertretung beschließt Anschaffung und Ausbildung der Kameraden

Großbeeren. Die Freiwillige Feuerwehr Großbeeren beschäftigt sich schon länger mit der Idee, eine Drohne anzuschaffen. Einen Brandherd mit einer Wärmebildkamera von oben zu sehen, und danach zu entscheiden, wie der Brand strategisch bekämpft wird, oder eine Personensuche von oben, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

In der letzten Gemeindevertretung wurde ein Antrag gestellt, der sich mit einer umständlichen und nicht rechtssicheren Finanzierung einer Drohne beschäftigte. Nachdem Bauamtsleiter Lutz Ritter die bestehenden Hürden erläutert hatte, machte Dirk Steinhausen von Wir für Großbeeren (WfG) den Vorschlag, die Anschaffung einfach zu beschließen. "Wenn die Feuerwehr es für notwendig hält, dann sollten wir sie aus dem regulären Haushalt einfach anschaffen", so Steinhausen.

Auch Daniel Krause (B'90/Grüne) hielt lange Diskussionen für unnötig. "Wir sollten der Verwaltung die Finanzierung überlassen", betonte der Grünen-Politiker. Dieser Idee folgte dann auch die SPD, die als dritte Fraktion in der Gemeindevertretung sitzt. "Die Anschaffung einer Drohne - inklusive der nachfolgend notwendigen Ausbildung in der Nutzung ist auf jeden Fall eine sinnvolle Sache, deren Anschaffung aus dem regulären Haushalt möglich sein muss", so Helmut Barthel (SPD). Da auch der fraktionslose Gemeindevertreter Jan Bartoszek dem Antrag zustimmte, konnte die Anschaffung schließlich mit großer Mehrheit beschlossen werden. Die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren sei den Gemeindevertretern durchaus bewusst, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von SPD, Grünen und WfG. red/sg

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