Volksinitiative der Verbände des ländlichen Raums offiziell gestartet

Mehr als nur ein Summen“ sichert die Zukunft der brandenburgischen Kulturlandschaft!

Potsdam. Knut Kucznik, Vorsitzender des Schafzuchtverbands Berlin/Brandenburg: „Es reicht! Bürokratie, Beschränkungen und Verbote nehmen immer mehr zu, ohne das jemals mit denen gesprochen wird, die es auszubaden haben. Wir werben jetzt um Unterschriften für einen dialogorientierten Weg!“
Mit den ersten Unterschriften ist kürzlich offiziell die Volksinitiative der Verbände des ländlichen Raums gestartet. Neben Knut Kucznik, Vorsitzender des Schaftzuchtverbands Berlin/Brandenburg, Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg hat auch Henrik Wendorff, Präsident des Bauernverbands Brandenburg, unterzeichnet. Die Volksinitiative „Mehr als nur ein Summen - Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren!“ verfolgt das Ziel, den Forderungen der Verbände des ländlichen Raums durch eine breite Unterstützung der Bevölkerung Nachdruck zu verleihen.

So fordert die Initiative unter anderem einen Kulturlandschaftsbeirat, die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln, einen Vertragsnaturschutz im Dialog und eine Koordinierungsstelle für Insektenforschung. Die Initiative steht für die Unterstützung der Brandenburgischen Weidetierhaltung durch eine wertschätzende finanzielle Förderung, denn so werden extensive Weideflächen auf Grün- und Ackerland gesichert und die Arten- und Insektenvielfalt bewahrt.
„Unsere Forderungen gewährleisten einen effizienten und wirksamen Schutz der Insekten und brandenburgischen Kulturlandschaft,“ sagt Henrik Wendorff, Sprecher der Volksinitiative und Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg. „Bürokratie, Beschränkungen und Verbote nehmen immer mehr zu, ohne das jemals mit denen gesprochen wird, die es auszubaden haben. Es reicht,“ sagt der Unterstützer der Initiative Knut Kucznik, Vorsitzender des Schafzuchtverbands Berlin/Brandenburg. „Es ist Zeit, mit Unterstützung der Brandenburgerinnen und Brandenburger aktiv die Zukunft unseres Landes für die kommenden Generationen zu gestalten.“

Es gibt keine einfachen Zusammenhänge oder Verantwortlichkeiten mehr. Deshalb ist der Dialog wichtig, um gemeinsam Lösungen für den Erhalt tausender Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu streiten. Dies gelte vor allem für ein Flächenland wie Brandenburg, das im Wesentlichen ländlich ge-prägt sei, sagt Wendorff.
Die Initiative hat unter der Adresse www.InitiativeBienenSummen.de einen eigenen Internetauftritt. Dort können sich alle Bürgerinnen und Bürger genau über die Ziele und Forderungen informieren. Auf der Seite können potenzielle Unterstützer auch das Unterschriftenformular herunter-laden. Bis heute sind der Initiative 19 Verbände beigetreten, die die Ziele und Forderungen die Volksinitiative unterstützen und fördern. red

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