HPI setzt noch stärker auf Gründung von Start-ups

HPI setzt noch stärker auf Gründung von Start-ups

Der Unternehmensgründer Frank Pawlitschek unterstützt seit dem 1. September Studierende und Wissenschaftler des HPI auf dem Weg zur Gründung eigener Start-ups. Foto: privat

Frank Pawlitschek soll Studierende zu Gründern machen

Potsdam.  Der erfolgreiche Unternehmensgründer Dr. Frank Pawlitschek hat zum 1. September die Leitung der School of Entrepreneurship, kurz E-School, des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) übernommen. Unter dem Dach der E-School bündelt das HPI seine Entrepreneurship-Angebote wie Vorlesungen, Coachings, Co-Working, Workshops, Wettbewerbe und frühphasige Finanzierungsunterstützung. Die Unterstützungsangebote für Gründer sollen unter der Leitung Pawlitscheks in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut und noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Teams zugeschnitten werden.

"Unternehmensgründungen stimulieren Innovation und Wettbewerb, sie schaffen neue Arbeitsplätze und Wachstum. Frank Pawlitschek verstärkt das HPI ab sofort an der wichtigen Schnittstelle zwischen IT-Ausbildung und Entrepreneurship. Mit seiner Unterstützung und Expertise möchten wir künftig noch mehr Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, ihre Geschäftsideen erfolgreich im eigenen Unternehmen umzusetzen," sagt HPI-Direktor Professor Christoph Meinel.  Pawlitschek freut über seine neue Rolle und die Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Wissenschaftlern. Das HPI sei ein international einzigartiger Ort, an dem herausragende Wissenschaft, fantastische Ideen und hochmotivierte Menschen zusammenkommen. "Entrepreneurship spielt heute eine wichtigere Rolle denn je, um die zentralen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit zu adressieren. Wir werden hier am HPI gemeinsam alles unternehmen, um dem Thema Entrepreneurship von Beginn des Studiums an eine zentrale, sichtbare Rolle zu geben, zum Gründen eines Unternehmens zu inspirieren und Gründer mit aller Kraft bei der Verwirklichung ihrer unternehmerischen Ideen zu unterstützen", so der Unternehmensgründer.

Pawlitschek sammelte bereits während seiner Schulzeit und im Studium Erfahrungen als Softwareentwickler im Silicon Valley und wurde dort zum Gründen eines Unternehmens inspiriert. Nach dem Abschluss seiner juristischen Ausbildung in Mainz, Frankfurt, San Francisco und Auckland (Neuseeland) hat er für führende internationale und nationale Anwaltskanzleien große und mittlere Unternehmen schwerpunktmäßig im High-Tech-Bereich beraten. 2008 hat er er das erfolgreiche Berliner Start-up ubitricity gegründet, das intelligente Lösungen rund um das Laden und die intelligente Netzintegration von Elektronautos entwickelt. Seit 2018 ist Frank Pawlitschek Präsident des Berlin-Brandenburg Energy Networks e. V. (BEN) und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft e. V. (bne). Außerdem engagiert er sich vielfach als Mentor für junge Gründer. red/sg

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