Potsdamer Genossenschaften wollen in Krampnitz 500 Wohnungen bauen

Potsdamer Genossenschaften wollen in Krampnitz 500 Wohnungen bauen

Wollen für bezahlbare Wohnungen im neuen Quartier sorgen: Klaus-Dieter Boshold (PWG), Marcus Korschow (Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft), Matthias Pludra (PWG), Oberbürgermeister Mike Schubert, Bodo Jablonowski (Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“) und Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH (von links). Foto: Anja Rütenik

Bezahlbarer Wohnraum im Norden

Potsdam.

500 Wohnungen wollen die im Arbeitskreis StadtSpuren versammelten Potsdamer Genossenschaften in den nächsten zehn Jahren im neu entstehenden Quartier in Krampnitz bauen. Der Entscheidung vorausgegangen war ein Vor-Ort-Besuch, den der Arbeitskreis mit dem Entwicklungsträger Potsdam.

Potsdam sei "eine Stadt der Genossenschaften", sagte Klaus-Dieter Boshold, Vorstand der Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft 1956 (PWG), am vergangenen Freitag. Oberbürgermeister Mike Schubert freute sich, dass durch das Projekt eine gute soziale Durchmischung in dem neuen Stadtteil gelingen kann.

Wann genau es losgehen soll und wie die Wohnungen aussehen werden, steht noch nicht fest. Zunächst sollen die Zielgruppen sondiert werden. Auch an welchem Standort in Krampnitz die Genossenschaften bauen und wer welchen Anteil leistet, muss noch geklärt werden.

In dem Quartier im Potsdamer Norden sollen insgesamt 4.900 Wohnungen entstehen. Rund 1.500 davon will aktuell die Deutsche Wohnen bauen, 1.000 die ProPotsdam und 500 die Genossenschaften.

Aktuell stellen die kommunalen Gesellschafter und die Genossenschaften 40 Prozent der Potsdamer Wohnungen. Die Errichtung der 500 Wohnungen in Krampnitz ist ein Baustein der im Juli 2018 zwischen Potsdam und dem Arbeitskreis StadtSpuren getroffenen Vereinbarung, bis 2028 insgesamt 1.000 neue Wohnungen zu bauen.  rue

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