Innenminister Schröter dementiert Berichte über Angst vor Uniformierten in Cottbus

Innenminister Schröter dementiert Berichte über Angst vor Uniformierten in Cottbus

Innenminister Karl-Heinz Schröter will das verstärkte Polizeiaufgebot zur Sicherheit der Cottbusser aufrecht erhalten. Fotos (2): Sabine Gottschalk

Verstärkte Polizeipräsenz bleibt bestehen

Mehr Polizei vor Ort trägt nach Ansicht des Innenministers zu einem größeren Sicherheitsgefühl in Cottbus bei.

Potsdam. Die verstärkte Polizeipräsenz in Cottbus wird bis auf weiteres aufrechterhalten. Das stellte Innenminister Karl-Heinz Schröter am Freitag in Potsdam klar. Schröter reagierte damit auf einen Bericht der "Lausitzer Rundschau" vom gleichen Tag.

"Die Polizei wird so lange in Cottbus verstärkt Präsenz zeigen, wie es notwendig ist. Und es ist weiter notwendig. Ich stehe den Cottbuser Bürgern und ihrem Oberbürgermeister im Wort und ich halte mein Wort", sagte Schröter in Potsdam. Die Darstellung des Berichts, wonach der "Anblick von Uniformierten zunehmend zu Unsicherheit bei Einwohnern" führe, wies Schröter als "abwegig" zurück: "Hier wird der tatsächliche Sachverhalt auf den Kopf gestellt. Die Cottbuser haben keine Angst vor unserer Polizei, sondern vor Straf- und Gewalttätern."

Die Polizei sei aus guten Gründen verstärkt in Cottbus präsent. Dieser Einsatz habe sich auch bewährt und im Ergebnis zu einem besseren Sicherheitsgefühl in Cottbus geführt und nicht im Gegenteil zu mehr "Unsicherheit". Die entsprechende Darstellung der Zeitung nannte Schröter "ziemlich fantasievoll". Jedwede beabsichtigte grundsätzlichere Veränderung der taktischen Aufstellung und der Stärke der Polizei in Cottbus seien zudem vorab mit der Polizeidirektion, dem Polizeipräsidium und dem Innenministerium abzustimmen und nicht "in spekulativer Form beiläufig der Öffentlichkeit bekannt zu geben", betonte der Innenminister. "Wir legen einen ganz besonderen polizeilichen Schwerpunkt auf die Lage in Cottbus und dabei bleibt es auch", so Schröter abschließend. red/sg

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