Pfandbechersystem Potspresso nimmt Fahrt auf

Pfandbechersystem Potspresso nimmt Fahrt auf

Marie-Luise Glahr ist die Initiatorin des Pfandbecherprojekts. Sie ist auch Vorsitzende der Bürgerstiftung. Foto: Anja Rütenik

Große Sammelaktion und Versteigerung zugunsten des Nachhaltigkeitsprojekts

Potsdam. Die Potsdamer Bürgerstiftung sammelt mit rund 100 Sparschweinen, die in der Stadt verteilt zu finden sind, beispielsweise in den Bäckereifilialen von Exner und Fahland, altes "Reisegeld" und übrig gebliebene D-Mark. Wer noch Fremdwährung von vor der Euro-Einführung oder einfach Reste vom letzten Urlaub in einem nicht EU-Land zu Hause hat, kann dieses Geld für die Einführung des nachhaltigen Pfandbechersystems in Potsdam spenden.

Die ersten 2.500 Potspresso-Becher sind fast komplett ausverkauft, deshalb muss jetzt Nachschub beschafft werden. An der Aktion beteiligt sind in Potsdam inzwischen etwa 30 Partner. Der Erlös vom Verkauf der Becher fließt komplett ins Crowdfunding des Projekts.

Zur weiteren Finanzierung soll auch die erste Potsdamer Bürgerauktion am 24. November um 16 Uhr im Kunsthaus SansTitre in der Französischen Straße dienen. Dafür werden noch Sachspenden in Form von Kunstgegenständen, Fotografien und anderem Rarem entgegen genommen. Die Idee für die Sammelaktionen kommt von den Bürgerstiftungen in Halle und Leipzig. Während der Auktion wird auch erstmals die neue Becheredition vorgestellt. Wer direkt spenden will, kann das auch auf betterplace.org unter dem Stichwort "Potspresso".  sg

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