Johan-Bouman-Platz: Große Kirschen und eine lange Bank

Johan-Bouman-Platz: Große Kirschen und eine lange Bank

Zur Eröffnung des neues Quartiersplatzes kamen neben Oberbürgermeister Jann Jakobs auch Kinder Grundschule im Bornstedter Feld. Foto: Jessica Beulshausen | Pro Potsdam

Neues Zentrum des Bornstedter Feldes eröffnet

Potsdam. Der Johan-Bouman-Platz im Potsdamer Norden ist am Montag offiziell eröffnet worden. Bei der Veranstaltung enthüllten Oberbürgermeister Jann Jakobs und die Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld, Bert Nicke und Volker Theobald, gemeinsam mit Kindern der Grundschule im Bornstedter Feld große Kirschen aus Metall, die als Gestaltungselemente fest auf dem Platz installiert sind.

Die Idee der Kirschobjekte stammt aus dem landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb und wurde gemeinsam mit den Grundschulkindern im Rahmen einer Projektwoche umgesetzt. "Ich freue mich, dass wir heute den Johan-Bouman-Platz feierlich einweihen können. Es ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Bornstedter Feldes. Der Stadtteil entwickelt sich rasant; von prognostizierten 15.000 Einwohnern leben knapp 11.000 bereits jetzt hier. Der Platz bietet nun als neues Zentrum im Quartier Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils", sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs.

"Ein Highlight ist das sogenannte Bornstedter Kanapee. Die 33 Meter lange Sitzbank, die zum Verweilen einladen soll, verleiht dem Stadtplatz Wohnzimmer-Charakter und deshalb reden wir vom Johan-Bouman-Platz künftig auch gern als gute Stube des Quartiers", ergänzte Bert Nicke, Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Bornstedter Feld. Die Bauarbeiten am zentralen Stadtplatz des Quartiers "Kaserne Kirschallee" hatten im Oktober vergangenen Jahres begonnen. Die Gestaltung des rund 2.000 Quadratmeter großen Platzes erfolgte nach Entwürfen von geskes.hack Landschaftsarchitekten, die im Rahmen eines freiraum-planerischen Realisierungswettbewerbes den ersten Platz belegt hatten. Die Kosten für die Herstellung des Johan-Bouman-Platzes belaufen sich auf rund 635.000 Euro. red/sg

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