Potsdam Museum zeigt Ausstellungsreihe zur Novembergruppe

Potsdam Museum zeigt Ausstellungsreihe zur Novembergruppe

Dame im Pelz von Wilhelm Schmid, 1929/30. Das Bild zeigt Schmids Ehefrau Maria. Foto: Museo d‘arte della Svizzera italiana, Lugano. Collection Città di Lugano. Donation Wilhelm and Maria Schmid, Alexandre Zveiger

Aufbruch der Kunst in eine neue Zeit zwischen 1918 und 1945

Potsdam. Das Potsdam Museum zeigt von Ende September bis Juni nächsten Jahres eine zweiteilige Ausstellungsreihe "Umkämpfte Wege der Moderne", die ihren Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Gesellschaft legt und für den Zeitraum von 1918 bis 1945 künstlerische Phänomene und historische Entwicklungen nachzeichnet.

Der erste Teil stellt den Schweizer Maler Wilhelm Schmid mit einer erstmals in Deutschland gezeigten umfangreichen Übersicht zu seinem Frühwerk vor. Sie widmet sich dem Künstler als Angehörigem der deutschen und europäischen Avantgarde. Zusammen mit anderen Malern, darunter Georg Tappert, César und Bernhard Klein und anderen gründete er in den Wirren der Revolution 1918/1919 die Novembergruppe. Aus diesem Kreis konnte das Potsdam Museum eine Kollektion zusammenstellen, die Einblick gibt in die künstlerische Stilvielfalt einer von Aufbruch und Resignation bestimmten Epoche, sowohl in Potsdam als auch in Berlin.

Schmid hat mit seinen expressiv-mythischen Gemälden in den frühen 1920er Zwanziger Jahren große Aufmerksamkeit erregt. Er nimmt in der Ausstellung die Hauptrolle ein. Denn sowohl als Architekt als auch als Künstler beeinflusste er die Kunstwelt dieser Jahre. Die Ausstellungsreihe ist eine Kooperation mit anderen europäischen Museen.  red/sg

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