Bäume verdursten | Waldbrandgefahr steigt

Bäume verdursten | Waldbrandgefahr steigt

Gießen, gießen, gießen, sonst vertrocknet alles. Foto: NicoLeHe | pixelio.de

Gemeinden rufen Bürger zum Gießen auf

Potsdam/Schwielowsee. Die anhaltende Hitze und die damit einhergehende Trockenheit macht nicht nur dem eigenen Garten, sondern auch den Straßenbäumen zu schaffen. Vor allem junge Bäume schaffen es noch nicht, ihre Wurzeln soweit in den Boden zu strecken, dass sie sich in tieferen Schichten Wasser suchen könnten.

Deshalb rufen zunehmend Stadt- und Gemeindeverwaltungen Bewohner dazu auf, den Bäumen regelmäßig Wasser zu spenden. Sie erhalten damit die Natur und die Schatten spendenden Gewächse. Gemeindeverwaltungen schaffen es gerade während der Ferienzeit häufig nicht, alle Bäume ausreichend zu versorgen und sind auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.

Zudem steigt in großen Teilen Brandenburgs, darunter auch Potsdam-Mittelmark, die Waldbrandgefahr gerade wieder deutlich an. Grillen, Rauchen und achtlos entsorgte Streichhölzer oder brennende Zigaretten können in kurzer Zeit zu einem wahren Flächenbrand führen, der Mensch und Tier, aber auch Hab und Gut gefährdet. Gleiches gilt für Glasscherben, die ebenfalls zur Entstehung von Waldbränden beitragen können. sg

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