Vogelkirsche und Wildbirne: Werders Obstpanoramaweg bekommt 90 junge Bäume

Vogelkirsche und Wildbirne: Werders Obstpanoramaweg bekommt 90 junge Bäume

Am Obstpanoramaweg werden in diesem Jahr insgesamt 90 junge Wildobstbäume als Ausgleich für die mit Fällungen verbundenen Baumaßnahmen an der Phöbener Chaussee gepflanzt. Fotos (2): Stadt Werder (Havel) | Henry Klix

Erste Pflanzungen Anfang April abgeschlossen

Die Pflanzung der ersten 45 Bäume ist abgeschlossen, noch einmal so viele folgen im Herbst.

Werder (Havel). Die Vogelkirsche gilt als Mutter aller Süßkirschen. Im zeitigen Frühjahr gehören Vogelkirschen für Bienen, Hummeln und andere Insekten zu den wichtigsten Nektarquellen. Die Bäume sind tolerant gegen Hitze und Trockenheit und in den schlanken Kronen wachsen kleine essbare Früchte. Mehr als 20 Meter hoch können sie werden und sind für ihre leuchtend orangene Herbstfärbung bekannt.

Jetzt säumen diese robusten Bäume den Rand des Obstpanoramawegs im Abschnitt zwischen der Lehniner Chaussee und Derwitz. Radfahrer konnten im Laufe der vergangenen Woche beobachten, wie dort 45 Vogelkirschen gepflanzt wurden. Grund der Neupflanzung ist der Ausbau der Phöbener Chaussee (L90) zwischen Phöben und Werder, der vor einem Jahr abgeschlossen wurde. Durch die Straßenverbreiterung mussten 80 teilweise geschädigte Bäume weichen.

Als "Wiedergutmachung" für die Fällungen sind im Straßenverlauf zu Jahresbeginn 100 neue Alleebäume gepflanzt worden. Doch das reichte als Ausgleich noch nicht aus. "Der Landesbetrieb Straßenwesen fragte die Stadt, ob wir Flächen für weitere Baumpflanzungen haben", so Werders 1. Beigeordneter Christian Große (CDU). "Die Antwort unseres Sachgebietes Grünanlagen lautete: Ja, wir haben, wenn wir die Baumarten bestimmen können", so Große weiter.

Robuste Wildobstsorten sollten es sein. So einigten sich Landesbetrieb und Stadt auf die Neupflanzung am Obstpanoramaweg. Zu den 45 Bäumen, die in dieser Woche gepflanzt wurden, kommen im Herbst weitere 45 hinzu, darunter dann auch Wildbirnen. Die Bäume ergänzen eine zehn Jahre alte Pflanzung von Apfelbäumen am Wegesrand. Die Elbe-Havel-Landschaftsbau aus Wollin, die den Auftrag für die Anpflanzung bekam, wird auch für fünf Jahre die Anwachs-Pflege übernehmen, damit die Neupflanzungen lange dazu beitragen, den durch die Obstplantagen führenden Panoramweg weiter zu verschönern. red/sg

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