Wohnungsbrand in der Schubertstraße

Wohnungsbrand in der Schubertstraße

Die Werderaner Feuerwehren konnten den Brand zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Symbolbild: Blickpunkt-Archiv

Alle Bewohner konnten das Haus unbeschadet verlassen

Werder (Havel).  In der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete des Landkreises Potsdam-Mittelmark in der Schubertstraße hat es am Mittwochnachmittag gebrannt. Der dortige Sicherheitsdienst hat die Werderaner Feuerwehr gegen 17.50 Uhr zu einem Brandeinsatz gerufen. Die ersten Einsatzkräfte waren bereits nach wenigen Minuten vor Ort.

"Bei unserem Eintreffen brannte ein Zimmer einer Dreiraumwohnung im dritten Geschoss der viergeschossigen Unterkunft in voller Ausdehnung", so Einsatzleiter Stephan Kranig. "Mehr als 100 Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt bereits durch das Sicherheitspersonal der Unterkunft evakuiert worden oder hatten sich selbst in Sicherheit gebracht, darunter auch die Bewohner der betreffenden Wohnung", so Stephan Kranig weiter.

Da wegen der erheblichen Rauchentwicklung im dritten und vierten Geschoss zunächst unklar war, ob sich weitere Personen in dem Gebäude befanden, seien mehrere Rettungswagen mit Notärzten und ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort gerufen worden. Bei der Kontrolle aller Wohnungen durch die Feuerwehrleute während und nach der Brandbekämpfung wurde dann aber festgestellt, dass niemand mehr im Haus war.

Durch den Brand sei niemand verletzt worden. Die Feuerwehren konnten den Brand auf die betreffende Wohnung eingrenzen und schnell löschen, betätigt Stephan Kranig. Insgesamt 65 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren von Werder und den Ortsteilen waren an dem Einsatz beteiligt. Wegen der Rauchentwicklung seien drei weitere Wohnungen beschädigt worden. Die betroffenen Bewohner können zunächst in anderen Wohnungen der Gemeinschaftsunterkunft wohnen, wie es vor Ort von der Heimleitung hieß. Insgesamt dauerte der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren etwa zwei Stunden. Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, wurde durch die Polizei für weitere Ermittlungen gesichert. red/sg

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