Bio in der Metropolregion

Fakten, Trends und Rahmenbedingungen

Landwirtschaft im kleinen Rahmen - auch das gehört in das Bild der Region. Foto: fdk

Berlin. 2019 zeigt die Umsatzkurve der Berlin-Brandenburger Bio-Branche wieder steil nach oben. Nach Erhebungen der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) liegt der Gesamtumsatz des regionalen Naturkostfachhandels (inklusive Direktvermarkter, handwerklich arbeitende Betriebe und Lieferdienste) mittlerweile bei über 580 Millionen Euro. Das bedeutet ein Wachstum von ca. 10 Prozent.
 
Wachstumsmotor: Bio-Supermärkte
Der Aufwärtstrend im regionalen Fachhandel wird wesentlich von den Bio-Supermärkten dominiert. Deren Anzahl wuchs erneut von 126 auf aktuell 131. Regionaler Marktführer bleibt die Bio Company (52 Filialen), gefolgt von denn’s Biomarkt (44), Alnatura (20) sowie der LPG (9 Filialen).

Bio-Dynamik im LEH ungebrochen
Aber auch der gesamte konventionelle Lebensmitteleinzelhandel erweitert sein Bio-Sortiment. Wie im Vorjahr ist davon auszugehen, dass der Bio-Umsatz sowohl bei den Discountern als auch bei den Vollsortimentern wie Edeka oder Rewe sogar noch höhere Wachstumsraten aufweist. So meldet Rewe einen Umsatzsprung bei seiner Bio-Eigenmarke in Höhe von 20 %.
 
Gesellschaftlicher Nährboden für diese sehr positive Marktentwicklung sind die anhaltenden Diskussionen um Tierwohl, Insektensterben oder die Klimakrise. In all diesen Disziplinen bietet der ökologische Landbau konkrete Lösungsansätze. Immer mehr Menschen sehen diesen Zusammenhang und sind auch bereit, den Preis für die bessere Prozessqualität zu akzeptieren.
 
Bio + regional gehört die Zukunft
Regionalität allein bedeutet bestenfalls eine nachvollziehbare Herkunft, es ist aber noch keine Qualitätsgarantie. So hat sich im gesamten Handel die Erkenntnis durchgesetzt, dass Regionalität zwar einen gesellschaftlichen Mehrwert suggeriert, diesen aber oftmals nicht erbringt. So verbergen sich möglicherweise hinter dem Label „regional“ Betriebe mit fragwürdigen Tierhaltungsbedingungen. Die „Mehrkampfdisziplin“ Bio produziert dagegen einen klaren gesellschaftlichen Mehrwert und bietet darüber hinaus ein etabliertes Kontrollsystem, welches den Zusatznutzen für Boden, Wasser Luft, Insekten und Tierwohl und damit auch die positiven Effekte in Bezug auf den Klimawandel kontrolliert und garantiert.
 
Hinzu kommt ein struktureller Vorteil von Bio: Die Bio-Branche ist nicht nur seit jeher regional ausgerichtet, sondern sie verfügt auch über die dazugehörige mittelständische Struktur. Am auffälligsten ist dieses Beispiel in der Metropolregion Berlin-Brandenburg bei der Frischmilch: Während in den letzten Jahrzehnten die konventionellen Milchverarbeitungskapazitäten immer größer und größer wurden und letztlich fast völlig aus Brandenburg verschwanden, wird dieser Platz mittlerweile fast ausnahmslos von Bio-Molkereien besetzt.
 
Neben der Gläsernen Molkerei in Münchehofe, der Lobetaler Bio-Molkerei und der Brodowiner Meierei begann in 2019 die Luisenhof Milchmanufaktur in Velten ihre Produktion. Mit einer Anfangskapazität von 20 Mio. kg ergänzt sie das mittelständische Rückgrat der Brandenburger Bio-Milchverarbeitung. Da in 2019 auch noch die ODW Frischprodukte GmbH in Elsterwerder die Frischmilch-Linie auf Bio umstellte, gilt seit diesem Jahr die Losung: Wer in Berlin-Brandenburg heute eine regionale Frischmilch sucht, kommt an Bio nicht vorbei.
 
Entwicklung des ökologischen Landbaus in Brandenburg
Das Flächenwachstum ökologisch bewirtschafteter Nutzflächen entwickelt sich weiter positiv. Lag es 2015 noch bei 0,87 %, betrug es in 2018 4,65 %. Eine zunehmende Zahl an Umstellern hält das Flächenwachstum hoch. Die Ökofläche im Land Brandenburg wuchs im Jahr 2019 um 7.500 Hektar* auf rund 170.000 Hektar* und damit auf 12,8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Dies entspricht einem Zuwachs von Gesamtanteil von 4,6 % zum Jahr 2018 (Quelle: BMEL).

Ökolandbau in Deutschland wächst beständig
In ganz Deutschland hatten wir die letzten drei Jahre ein sehr starkes Wachstum bei Bio-Fläche und Betriebszahlen. Nach fast 15 % in 2016 und 10 % in 2017 wuchs die Ökofläche im Jahr 2018 nochmal um 8 %. Damit bewirtschafteten bundesweit im Jahr 2018  insgesamt 31.122 Bio-Höfe 1.483.020 ha Öko-Flächen. Der Öko-Flächenanteil lag damit 2018 bereits bei 8,9 %, mehr als jeder 10. Betrieb wirtschaftet inzwischen ökologisch (11,7 %). Allein in 2018 entschieden sich 1.727 landwirtschaftliche Betriebe für eine Umstellung auf den ökologischen Landbau.
 
Am Markt wurde bereits 2017 erstmals die 10 Mrd. €-Marke geknackt. Für 2019 liegen noch keine verlässlichen Zahlen vor, aber es kann von einem Wachstum wie in 2018 ausgegangen werden.
 
Brandenburg: Positive Weichenstellung im Koalitionsvertrag
Die erfreulich konkreten und umfangreichen Festlegungen im rot-schwarz-grünen Koalitionsvertrag reagieren auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in der Landwirtschaft und weisen dem Ökolandbau hier eine besondere Rolle zu. Bemerkenswert ist, dass besonders die (nachhaltig wirksame) Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht.
 
Die wichtigsten Stellschrauben im Koalitionsvertrag für mehr Bio lauten:
•    Einführung einer Umstellungsprämie für den betriebswirtschaftlich herausfordernden Einstieg in den zukunftsträchtigen Bio-Markt
•    Eine spezifische Erhöhung der Förderprämien für Gemüse und Dauerkulturen
•    Ausarbeitung eines Aktionsplans Ökolandbau
•    Auflage eines eigenen Förderprogramms für den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten (nicht nur für Bio!)
•    Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Beratung
•    Einführung eines Kontrollkostenzuschusses für Bio-Betriebe (max. 600,- pro Betrieb und Jahr)
•    Förderung von Bio & regional in öffentlichen Einrichtungen
•    Abschaffung landesspezifischer Zusatzauflagen
Damit werden wichtige Hürden zur Umstellung auf Bio gesenkt und notwendige Förderungen aufgestockt bzw. eingeführt. Die Landesregierung strebt an, den Anteil der ökologischen Landwirtschaft deutlich zu erhöhen, zu diesem Zweck soll bis Ende 2021 ein Aktionsplan Ökolandbau erarbeitet werden. Die FÖL und die Anbauverbände freuen sich, für die Ausarbeitung dieses Plans vom Ministerium eingeladen worden zu sein.
 
Dass nunmehr Axel Vogel als Minister und Silvia Bender als Staatssekretärin das Agrar- und Umweltministerium führen, nährt die Hoffnung, dass die anspruchsvollen Aussagen im Koalitionsvertrag dieses Mal beherzigt und umgesetzt werden.
 
Dynamische Entwicklung im EIP-Projekt „Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg“
Mehr regionales Gemüse aus Brandenburg in Berlin – diesem selbstgesteckten Ziel ist das EIP-Projekt in 2019 deutlich näher gekommen. Das 2018 gestartete Gemeinschaftsprojekt von der FÖL, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und mittlerweile über 20 Landwirtschafts-, Verarbeitungs- und Handelsbetrieben hat im zweiten Projektjahr eine sehr dynamische Entwicklung genommen. So konnten im Frühjahr 2019 zehn neue leistungsfähige Brandenburger Betriebe in die Operationelle Gruppe (OP) aufgenommen werden.
 
In den ersten beiden Projektjahren lag der Fokus auf dem Aufbau von Know-how rund um die Bio-Kartoffel. Durch intensive Fachberatung in den Bereichen Betriebsführung, Anbau und Kulturführung sowie zu Anbau- und Rodetechnik wurden bereits innerhalb kurzer Zeit beachtliche Erfolge erzielt. So konnte die Anbaufläche für Bio-Kartoffeln im Kreise der OG-von 2018 auf 2019 um über 50 % ausgedehnt werden.
 
Aber nicht nur auf dem Acker, sondern auch im Bereich Lagerung und Verarbeitung wurden erhebliche Fortschritte erzielt. So baute beispielsweise der Familienbetrieb Klass in Neutrebbin in der Rekordzeit von nur drei Monaten ein bestehendes Gebäude zu einem für den Betrieb passgenauen Kühllager um. Weitere Betriebe befinden sich in der Detailplanung zur Erweiterung ihrer Lagerkapazitäten.
 
Die sind für eine Verlängerung des Lieferzeitraumes regionaler Kartoffeln essentiell. Denn der Handel, sowohl der Naturkost-Fachhandel als auch der Lebensmitteleinzelhandel (LEH), signalisiert großes Interesse an Brandenburger Bio-Kartoffeln. Zwar ist Brandenburger Bio-Ware zur Saison im Fachhandel schon gut vertreten, der Ausbau von Lagerkapazitäten ermöglicht jedoch eine Verlängerung des Lieferzeitraums in der Lagersaison ab dem Jahreswechsel. Im LEH werden Brandenburger Bio-Kartoffeln bislang selten angeboten, da zu wenig Ware verfügbar war. Das wird sich durch die Initiative des EIP-Projekts zukünftig deutlich verbessern.
 
Im Bereich Verarbeitung und Vermarktung konnte die regionale Wertschöpfungskette erweitert werden. Seit Herbst 2019 ist es dank eines leistungsfähigen Schälbetriebs in der Uckermark möglich, regionale Brandenburger Kartoffeln in Bio-Qualität für Berliner Großverbraucher anzubieten. So erhalten beispielsweise Berliner Schulcaterer die regionalen und für Großküchen vorverarbeitete Bio-Kartoffeln (geschält, geschnitten/gewürfelt, vakuumiert). Hierbei verlässt die Ware zu keinem Zeitpunkt die Bundesländer Berlin/Brandenburg – gerade im Hinblick auf die gesellschaftlich erwünschten kurzen Transportwege und die Steigerung regionaler Wertschöpfung ist das ein wichtiger Schritt.
 
Einen großen Anteil an der positiven Projektentwicklung hat das besondere Beratungskonzept. Hierbei setzt das Projekt auf ein Duo aus etabliertem Fachberater und erfahrenem Mentor, einem niedersächsischer Landwirt im Ruhestand, der mit großer Leidenschaft sein Wissen an die Brandenburger Kollegen weitergibt. Auch die Vernetzung der regionalen Berufskollegen, beispielsweise auf organisierten Feldtagen oder Fachveranstaltungen, sowie der Austausch mit Kollegen aus anderen Bundesländern im Rahmen von Exkursionen, sind wichtige Bestandteile der Wissenserweiterung. Zukünftig im Fokus: die Erweiterung des Anbaus weiterer Bio-Gemüsekulturen und die Vermittlung des dazugehörigen Know-hows.
 
Höherer Bio-Anteil in der Schulverpflegung an Berliner Grundschulen
Nach langem Hin und Her befindet sich die Diskussion um die Ausgestaltung der Berliner Schulverpflegungs-Ausschreibung, die 190.363 Essensausgaben in Grundschulen betrifft, für die Schuljahre 2020-2023 auf der Zielgeraden. Der aktuelle Stand lautet demnach:
•    Ab dem Schuljahr 2020/21 steigt der Mindestanteil von Bio von bisher 15 auf 30 %
•    Ab dem Schuljahr 2021/22 steigt der Mindestanteil von Bio von 30 auf 50 %
•    Der festgelegte Fixpreis für das Schulessen wird neu festgelegt (Zahl noch nicht amtlich)
•    Bezugsgröße ist nicht mehr der wertmäßige Anteil am Wareneinkauf, sondern die Gewichtsanteile
Der Wechsel zu den Gewichtsanteilen geht mit der Festlegung einher, dass hierbei ganze Produktgruppen ausschließlich in Bio-Qualität eingekauft und angeboten werden müssen. Dadurch erhofft man sich a) mehr Transparenz gegenüber den Eltern und b) eine einfachere Kontrollierbarkeit des Bio-Wareneinsatzes. Nach einschlägigen Schätzungen lag der durchschnittliche Bio-Anteil übrigens bereits bei der letzten Ausschreibungsrunde bei ca. 50 %. Es wird deshalb auch in den kommenden Ausschreibungen zusätzliche vergaberelevante Kriterien für Caterer geben, die einen noch höheren Bio- Anteil versprechen.
 
In der Gemeinschaftsverpflegung steckt ein enormes Potenzial für mehr Einsatz von Bio-Lebensmitteln und damit ein großes Potential zur gesünderen und nachhaltigeren Ernährung sowie zur effektiven Förderung des ökologischen Landbaus. Umso begrüßenswerter ist es, dass nun auch die neue brandenburgische Landesregierung im Bereich Kita- und Schulverpflegung nachziehen will. Im Koalitionsvertrag haben die Parteien folgendes vereinbart:

„Wir setzen uns dafür ein, dass das Mittagessen in den Kindertagesstätten und Schulen überall in Brandenburg aus gesunden Lebensmitteln mit einem hohen regionalen bzw. ökologischen Anteil besteht. Die Koalition will in Abstimmung mit dem Ernährungsrat Brandenburg eine Ernährungsstrategie in der Region erarbeiten.“

Junge Hirten und brüllende Böcke – Der FÖL-Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche
Vom 17. bis 26. Januar 2020 können die Besucher der Internationalen Grünen Woche am Gemeinschaftsstand der FÖL regionale Köstlichkeiten genießen. In der Brandenburg-Halle 21a zaubern die Aussteller wieder viel Schmackhaftes: frisches Backwerk, würzige Kräuterdrinks und fruchtige Milchkreationen.
 
Neuer Aussteller am Gemeinschaftsstand ist die Luisenhof Milchmanufaktur (Stand 156). Die erst im Januar 2019 gestartete Bio-Molkerei mit Sitz in Velten bietet Produkte aus der Milch von Kuh, Schaf und Ziege. Verkostet werden können der „Junge Hirte“, ein frischer Pecorino aus Bio-Schafsmilch oder das „Junge Zicklein“, ein junger Ziegenkäse. Das BioBackHaus aus dem havelländischen Wustermark (Stand 116) präsentiert neue Dinkel-Backwaren. Gemeinsam mit der Luisenhof Milchmanufaktur hat das BioBackHaus zudem einen süßen Überraschungssnack kreiert, der vor Ort im Schauofen frisch zubereitet wird.
 
Zwei weitere regionale Molkereien stellen ihre Produktneuheiten vor. Die Gläserne Molkerei (Stand 129) präsentiert den „Joghurt pur“ sowie neue Fruchtbuttermilch-Drinks mit Himbeere oder Zitrone. Die Lobetaler Molkerei aus dem Barnim (Stand 133) hat Quark mit Joghurt verheiratet, herausgekommen ist „Qurt“. Aus ebenfalls handwerklicher Produktion stammen die würzig-alkoholischen Kräutergetränke von G’broi. Die wildkräuterbegeisterte Gründerin Pia Morgenroth bietet verschiedene Sorten zum Probieren an (Stand 133).
 
Aromatisches „Havelwasser“, einen spritzigen Wein (weiß oder rosé) geküsst von Williams Christ-Birne, können die Besucher am Stand (133) der gleichnamigen brandenburgischen kleinen Brennerei kosten. Abgerundet wird das Angebot vom Obst- und Gemüsehof Teltower Rübchen (Stand 151) mit knackigen Äpfeln und wärmender Rübchen-Suppe.
 
Die FÖL, die den Gemeinschaftsstand verantwortet, verteilt die druckfrischen und kostenfreien „Brandenburger Bio-Termine 2020“ (Auflage: 150.000) in der Brandenburg-Halle 21A und im hub 27 Berlin. Der Bio-Gemeinschaftsstand wird von der FÖL in Zusammenarbeit mit den regionalen Anbauverbänden Bioland, Biopark, Demeter, Naturland und Verbund Ökohöfe organisiert. red

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