Windpark-Projekte sollen mit Anlagen der 6-Megawatt-Klasse ausgestattet werden

Fotorealistische Darstellung der GE-Anlage. Foto: GE Renewable Energy.

Lausitz.

Die LEAG hat in Zusammenarbeit mit ihrer Projektentwicklerin EP New Energies GmbH (EPNE) Lieferverträge für Windenergieanlagen der 6-MW-Klasse mit GE Renewable Energy geschlossen.

Der Auftrag aus der Lausitz ist Teil eines Gesamtpaketes von Kauf- und Vollwartungsverträgen für bis zu 50 Windenergieanlagen der neuesten Anlagenklasse, die innerhalb der EPH-Gruppe in mehreren Vorhaben eingesetzt werden sollen. Mit ihnen sollen technologisch moderne, leistungsstarke und umweltfreundliche Windenergie-Projekte in der Lausitz und Ostdeutschland umgesetzt werden. Das erste dieser Projekte ist der LEAG-Windpark Forst-Briesnig II mit 17 Windenergieanlagen. Mit der Festlegung des Anlagenherstellers und -typs kann nun der Genehmigungsantrag finalisiert und in den kommenden zwei bis drei Monaten bei der zuständigen Behörde, dem brandenburgischen Landesamt für Umwelt, eingereicht werden.

 

„Mit diesem Vertragsabschluss ist ein weiterer wichtiger Schritt getan auf dem Weg zur Neuausrichtung der LEAG. Wir sind auf dem Weg vom Bergbau- und Kraftwerksbetreiber zu einem vielseitigen Energieunternehmen mit einem breiteren Mix aus Erzeugungsanlagen und einem deutlich wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien in unserem Portfolio“, so Hubertus Altmann, LEAG-Vorstand Kraftwerke. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit EPNE und GE Renewable Energy Windpark-Projekte wie Forst-Briesnig II zu planen und zu realisieren. Strom aus erneuerbaren Quellen kann für die gesamte Region ein Türöffner für die weitere Strukturentwicklung sein.“

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir zu den ersten gehören, die Windturbinen der 6-MW-Klasse einsetzen, eine der modernsten Turbinentechnologien auf dem Markt. Dieser Deal ist in seiner Größenordnung in Deutschland bemerkenswert. Damit spielen wir in der 1. Liga der Wind-Projektierer", so EPNE-Geschäftsführer Dominique Guillou. „Der Abschluss der Verträge ist zudem ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung von ca. 300 MW installierter Windleistung, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland leisten."

Die jetzt geschlossenen Verträge umfassen die Lieferung, Errichtung und Wartung der Anlagen. Klaus Rogge, Vertriebs- und Regionalleiter für den Bereich Onshore Wind bei GE in Zentraleuropa ergänzt: „Wir freuen uns, die Windenergieanlagen für die ersten Windparkprojekte von EPNE in Deutschland liefern zu dürfen. Die Projekte auf ehemaligen Braunkohletagebauflächen symbolisieren den Wandel von konventioneller Stromerzeugung hin zu Erneuerbaren Energien. Mit der Lieferung unserer 6.0-164, der leistungsstärksten Onshore-Windenergieanlage von GE, tragen wir zur Energiewende in Deutschland bei.“

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