Elbe-Elster Klinikum: Bilanz für 2019 bestätigt gesunde Basis und ausreichend liquide Mittel

Herzberg.

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2019 bescheinigt der Elbe-Elster Klinikum GmbH mit ihren drei Krankenhaus-Standorten in Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg sowie den Tochtergesellschaften Medizinisches Versorgungszentrum und Klinikservice ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019.

 

Demnach stieg der Umsatz um 2,8 Prozent auf 85,5 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 (83,1 Millionen Euro). Das Klinikum erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Überschuss von 544.000 Euro. „Wir haben auch das vergangene Geschäftsjahr zum wiederholten Mal in Folge erfolgreich abgeschlossen. Damit führen wir unseren soliden Weg in sicherem Fahrwasser fort“, resümiert Geschäftsführer Michael Neugebauer.

 

Investiert wurde im Jahr 2019 mit dem Tarifabschluss und den damit verbundenen Tarifsteigerungen erneut insbesondere in das Personal. Die Personalkosten stiegen um 4,2 Millionen Euro auf 53,6 Millionen Euro. Mit 1.098 Mitarbeitern zählt das Elbe-Elster Klinikum zu den größten Arbeitgebern im Landkreis. Im Vergleich zum Jahr 2018 konnten zusätzlich 41 neue Mitarbeiter, davon 14 Ärzte und 18 Mitarbeiter im Pflegedienst, eingestellt werden. „Unsere Mitarbeiter machen einen fantastischen Job, deshalb ist es nur folgerichtig, dass sie das auch im Portemonnaie merken“, betont Michael Neugebauer. Die Patientenzahl ist mit 40.000 ambulanten und stationären Patienten im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben. 

 

Investitionen in Medizintechnik und Gebäude

 

Viel Wert wird im Klinikum nicht nur auf die personelle Ausstattung gelegt, sondern auch auf die Medizintechnik. Im Jahr 2019 wurden 5,5 Millionen Euro für investive Maßnahmen wie medizinische Geräte und medizintechnische Einrichtungen sowie Baumaßnahmen ausgegeben. Und auch künftig sind Investitionen für die Standorte des Elbe-Elster Klinikums beabsichtigt. So sind für die nächsten Jahre insbesondere an den Klinikstandorten Herzberg und Finsterwalde weitere Baumaßnahmen geplant.

Die ersten Schritte zum Bau eines neuen MRT in Herzberg im Herzen des Klinikgeländes mit einem Investitionsvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro werden demnächst in die Wege geleitet. Und auch in Finsterwalde wird der denkmalgeschützte Klinikteil an der Kirchhainer Straße kontinuierlich weiter restauriert. Ebenfalls befindet sich der Bau eines neuen Gebäudes an Stelle der abgerissenen ehemaligen Gynäkologie in Finsterwalde in Planung.

 

Das Elbe-Elster Klinikum verfolgt kontinuierlich die Strategie, seinen Patienten wohnortnah fernab der Großstädte eine breite medizinische Versorgung auf hohem fachlichem und modernem Niveau anzubieten. Dazu hat es sich in den vergangenen Jahren in einzelnen Bereichen wie beispielsweise der Endoprothetik, der Endoskopie, der Gefäßmedizin und der interdisziplinären Wundversorgung einen Namen über die Landkreisgrenzen hinaus gemacht.

 

Umsatzsteigerung auch in MVZ-Praxen und Facharztausbildung

 

Außerdem unterstützt das Klinikum im Auftrag des Landkreises Elbe-Elster die ambulante Versorgung, wohlwissend, dass diese nicht direkt zum eigentlichen Versorgungsauftrag gehört. Inzwischen betreibt das Klinikum über sein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) 29 Arztpraxen an 15 Standorten. „Es handelt sich dabei größtenteils um viele Einzelarztpraxen, die schon lange erfolglos nach einem Nachfolger gesucht haben“, beschreibt der Geschäftsführer die Situation. Auch bei den MVZ-Praxen blickt Michael Neugebauer auf ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2019. Der Umsatz stieg im Jahr 2019 auf 5,1 Millionen Euro und damit um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt 224.000 Euro wurden hier investiert. Die Zahl der Beschäftigten in den MVZ-Praxen ist von 77 im Jahr 2018 auf 92 im vorigen Jahr gestiegen.

 

Dass das Zusammenspiel zwischen Elbe-Elster Klinikum und MVZ-Praxen auch im Hinblick auf die Facharztausbildung Früchte trägt, ist kein Zufall. „Angehende Hausärzte können bei uns im Elbe-Elster Klinikum ihre gesamte Facharztausbildung absolvieren. Wir bieten alle klinischen und hausärztlichen Ausbildungsteile an und sorgen somit auch für den dringend notwendigen Ärztenachwuchs in der Peripherie“, erläutert Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer.

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