Landrat appelliert an Verantwortungsbewusstsein

Foto Laurence Chaperon: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski

Herzberg.

Die Zahl der durch Tests bestätigten Infizierten beträgt im Landkreis Elbe-Elster derzeit acht. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut. Auch die Kontaktpersonen werden in häuslicher Isolation aktiv überwacht und müssen bei Symptomen telefonisch Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen.

Der Landkreis Elbe-Elster bittet alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst zu sein und dabei zu helfen, dass alle einschränkenden Maßnahmen auch Wirkung zeigen können. Jeder kann einen Beitrag leisten, dass sich das Corona-Virus möglichst langsam ausbreitet. „Also, wo immer möglich: Bleiben Sie zu Hause! Meiden Sie den Nahkontakt! Suchen und nutzen Sie andere Wege, um zu kommunizieren, zu arbeiten, einander hilfreich zu sein“, ist die Bitte von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Darum der eindringliche Hinweis, auf Geburtstagsfeiern oder Familienbesuche bzw. -treffen derzeit unbedingt zu verzichten.

Dazu gehört auch, die Kreisverwaltung nur in wirklich dringenden Angelegenheiten zu kontaktieren und dafür das Telefon und den E-Mailkontakt zu nutzen. Die eingerichteten Telefonhotlines zu den Themen Gesundheit (03535 46 4600), Schule (-4081) und Kita (-4082) sowie zur jüngsten Eindämmungsverordnung des Landes (-4406) und zum Themenkomplex Wirtschaft bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (035341 497150) werden rege genutzt. In den meisten Fällen können die Fragen sofort beantwortet werden oder entsprechende Ansprechpartner vermittelt werden. Hinweise und Anregungen werden an die zuständigen Stellen weitergegeben. Der Landkreis bittet um Verständnis, dass der Hauptfokus der Kreisverwaltung und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurzeit darin liegt, die Corona-Krise zu bewältigen. Natürlich werden alle wichtigen Anliegen aus den verschiedensten Verwaltungsbereichen weiterbearbeitet.

Das Straßenverkehrsamt hat derzeit den Arbeitsalltag im Kfz-Zulassungsverfahren verändert. Unter Berücksichtigung von vorherigen telefonischen Anmeldungen und Terminabsprachen werden erforderliche An-, Ab- und Ummeldungen weiter abgesichert. Das gleiche gilt für Führerscheinangelegenheiten. (Stand 20.3.)

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