Zukunftstag im Land Brandenburg – Schülerinnen und Schüler auf Berufs-Entdeckungstour

Potsdam.

Am 26. März 2020 öffnen erneut Unternehmen, Hochschulen, Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Rahmen des „Zukunftstags für Mädchen und Jungen“ ihre Türen. Sie zeigen Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Land Brandenburg.

Mehr als 500 Betriebe und Institutionen stellen auf der Internetplattform www.zukunftstagbrandenburg.de bereits mehr als 8.000 Plätze für das eintägige Schnupperpraktikum am 26. März 2020 zur Verfügung, und täglich werden es mehr. Jungen und Mädchen können an diesem Praktikumstag Berufe kennenlernen, sich selbst ausprobieren und wichtige Erfahrungen für ihre Berufswahl machen.

Bildungsministerin Britta Ernst und Wirtschafts- und Arbeitsminister Jörg Steinbach rufen alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse auf, sich rege am Zukunftstag zu beteiligen. Ministerin Ernst betont: „Der Zukunftstag ist eine großartige Gelegenheit für Schülerinnen und Schülern, die Berufswelt kennenzulernen und sich – unabhängig von Klischees und veralteten Rollenbildern – selbst ein Bild von Berufen zu machen. Dabei lässt sich herauszufinden, was einen besonders oder eben auch gar nicht interessiert.“ Der Zukunftstag findet bereits zum 18. Mal statt und konnte über die Jahre hinweg immer mehr Schülerinnen und Schüler wie auch Betriebe und Unternehmen zur Teilnahme motivieren. „Im Land Brandenburg kann man fast 300 Berufe erlernen. Ein Großteil der Berufsbilder ist den jungen Leuten aber kaum bekannt. Der Zukunftstag bietet Gelegenheit, das breit gefächerte Spektrum kennenzulernen. Das hilft den Jungen und Mädchen sich zu orientieren und zu schauen, welcher berufliche Weg für sie geeignet sein könnte, “ergänzt Minister Steinbach.

Die Anmeldung für den Zukunftstag erfolgt auf der Aktionslandkarte im Internet. Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 sind eingeladen, am Zukunftstag teilzunehmen und (erste) Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. Mädchen und Jungen können abseits aller Klischees und Vorurteile Berufe ausprobieren – typisch Jungs, typisch Mädchen war gestern. Falls Schülerinnen und Schüler eine Beeinträchtigung haben, kann gezielt nach inklusiven Angeboten gesucht werden. Bei Fragen kann man sich an das Organisationsteam wenden. Die Anmeldung erfolgt direkt über die Webseite und ist kostenfrei! Für alle Angebote, die auf der Aktionslandkarte eingetragen sind, hat das Organisationsteam des Zukunftstags eine (subsidiäre) Unfall- und Haftpflichtversicherung für teilnehmende Schülerinnen und Schüler abgeschlossen.

Der Zukunftstag wird mit 57.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Bildungsministerium betreut. Der Brandenburger Zukunftstag findet jährlich parallel zum bundesweiten „Girls’ und Boys’ Day“ statt. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) ist mit der Organisation und Durchführung des diesjährigen Zukunftstags beauftragt.

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