22. Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster auf dem Flugplatz Lönnewitz

22. Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster auf dem Flugplatz Lönnewitz

Viel gefragt waren auch Ausbildungen im öffentlichen Dienst wie hier bei der Kreisverwaltung und seinen Einrichtungen wie Kreisstraßenmeisterei, Elbe-Elster-Klinikum oder auch der Senioren GmbH Albert Schweitzer. Foto: PStLKEE

Einstieg in den zukünftigen Beruf

Gleich zu Beginn der Ausbildungsmesse um 10 Uhr herrschte dichtes Gedränge an den Ständen der 94 Aussteller. Zuvor erfolgte die Übergabe des Staffelstabes zur 23. Ausbildungsmesse 2020 von Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick an Vertreter der Finsterwalde. Foto: PStLKEE

Lönnewitz. Großer Andrang, volle Besucherparkplätze und lebhaftes Gewühl bei den 94 Ausbildungsbetrieben in der ehemaligen Flugzeugwerft und auf dem großräumigen Außenbereich des Flugplatzes Lönnewitz. Nach 21 erfolgreichen Berufsinformationsmessen fand die kreisweite Ausbildungsmesse in diesem Jahr am 7. September 2019 auf dem Gelände der UESA GmbH am Flugplatz Lönnewitz statt. Der jährlich wechselnde Messestandort trägt dem kontinuierlichen Ausstellerwachstum und den gestiegenen Anforderungen Rechnung. Über 2.000 Besucher informierten sich auch 2019 auf der Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster über Ausbildungsangebote und Berufsmöglichkeiten sowie über die Anforderungen für die jeweiligen Lehrstellen.

Auch bei der 22. Auflage dieser Messe in Falkenberg, standen Berufs- und Ausbildungsangebote ganz im Mittelpunkt. Unter den 94 Ausstellern fanden sich neben vielen hiesigen agierenden Firmen hauptsächlich mittelständische Unternehmen und öffentliche Institutionen aus dem Landkreis sowie aus dem Süden Brandenburgs. Hier war es möglich auf Augenhöhe mit den Azubis des Betriebes, aber auch mit personalverantwortlichen Fachkräften zu sprechen. „Eine gute Möglichkeit“ so der Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG) Jens Zwanzig, „des ersten Kennenlernens, denn der erfolgreiche Einstieg in das Berufsleben beginnt mit der Auswahl des richtigen Berufes.“ An einigen Ständen konnten sich in kurzen Vorstellungsgesprächen beide Seiten kennenlernen und beispielsweise Praktika, Ausbildungsplätze oder Bewerbungsgespräche vereinbaren. Darüber hinaus gaben Bildungseinrichtungen und -träger Einblicke in weiterführende Schulabschlüsse, duale Studiengänge sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Spektrum der vorzustellenden Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten reichte wieder von Handwerksberufen über kaufmännische oder technische Ausbildungen bis hin zu Berufen im Bereich Gesundheitswesen oder dualen Studiengängen.

Alle Interessierten hatten die Möglichkeit, sich bei Betrieben ihrer Region umfassend rund um das Thema Ausbildung und Beruf zu informieren, und alles bei kostenfreiem Eintritt. „94 Aussteller hatten sich angemeldet“, bestätigte Jens Zwanzig und freute sich auch darauf, dieses Mal das weitläufige Außenareal nutzen zu können.“ Standen Handwerk, Landwirtschaft oder Innovation während der letzten Messen im Mittelpunkt, sind die diesjährigen Präsentationen offen für alle Berufszweige. Die Messe ist wiederum eine Gemeinschaftsarbeit der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG) gemeinsam mit Partnern wie der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Elbe-Elster (MIT), der Agentur für Arbeit Cottbus, Arbeitgeberservice Elbe-Elster und der Sparkasse Elbe-Elster.

Wer sich also vielleicht gemeinsam mit den Eltern die Fragen stellte: „Was mache ich nach der Schule? Welcher Beruf passt zu mir? Wo kann ich meine Fähigkeiten und Interessen optimal einbringen?“, der fand am 7. September zur 22. Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster auf dem Gelände der UESA GmbH am Flugplatz Lönnewitz sicher Antworten. Als bewährtes Nachschlagewerk zur Berufsorientierung erscheint druckfrisch zur Messe auch die neue „Ausbildungsarena“ mit einer Übersicht regionaler Unternehmen und ihren Ausbildungsangeboten. Im Vorfeld der Ausbildungsmesse fand am Vorabend die Auszeichnungsveranstaltung für den Ausbildungsstar 2019 statt. Kommunen, Unternehmen und Kammern waren im Vorfeld aufgerufen, Betriebe ihres Gebietes vorzuschlagen, die sich in besonderer Weise um den Fachkräftenachwuchs sorgen und dies praktisch umsetzen.

14 Vorschläge von 13 Einreichern verschiedener Bereiche sind durch die Bürgermeister und Amtsdirektoren eingegangen, sechs Unternehmen wurden nominiert. In diesem Jahr fiel die Wahl für den AUSBILDUNGS-STAR auf die Innovationswerkstatt Umweltprodukt GmbH in Doberlug-Kirchhain IWUP. Landrat und Schirmherr der Messe, Christian Heinrich-Jaschinski sagte: „Jede neue Ausbildung ist ein Stück Zukunft – für die jungen Berufsstarter genauso wie für das ausbildende Unternehmen. Gute, qualifizierte Mitarbeiter schaffen Zukunft. Das ist auch das Motto der IWUP GmbH, die vor über zwanzig Jahren 1996 gegründet wurde.

Die IWUP GmbH steht für eine familiäre Atmosphäre im Betrieb. Sorgsamkeit, Fürsorge, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein sind nicht nur auf dem Papier fixiert, sondern werden von Mitarbeitern gelebt. Teamarbeit und gegenseitige Hilfe mit Rat und Tat werden dabei großgeschrieben. Durch das hervorragende Arbeits- und Ausbildungsklima, Praktikaangebote sowie verschiedene Messeauftritte gelingt es der IWUP GmbH immer wieder, junge motivierte Auszubildende für den Metallbauerberuf zu gewinnen.“ red/jr

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