Technikschau bis Erfahrungsaustausch

Technikschau bis Erfahrungsaustausch

Am Stand des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Herzberg, informierten Florian Schönherr und Ingo Ritter über die letzten Einsätze. Hauptsächlich der Beleuchtungstrupp wird über die Leitstelle angefordert. Foto: LKEE

Informationen zur Katastrophenschutzvorsorge

Herzberg.

In der Bundesrepublik Deutschland hat sich zur Bewältigung außergewöhnlicher Gefahren- oder Schadenslagen im Inland ein leistungsfähiges Hilfeleistungssystem entwickelt. Die Komplexität von Krisensituationen nimmt ebenso zu, wie die Erwartungen der Betroffenen an die Organisationen, die zur Bewältigung eingerichtet werden. Weil die Katastrophenschutzarbeit so wichtig ist, verdient sie natürlich auch Rückhalt vonseiten der Politik. Das gilt sowohl mit Blick auf die Ausrüstung als auch für die Unterstützung bei Übungseinsätzen. So waren kürzlich die Mitglieder im Verwaltungsstab des Katastrophenschutzes eingeladen, um während eines Fahrzeugappells am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Herzberg Fahrzeuge, Aufbauten und an Informationsständen Technik zu sehen, auf die der Landkreis im Ernstfall zurückgreifen kann. Dem Ordnungsamt als Veranstalter ging es darum, den hauptamtlichen Mitgliedern im Verwaltungsstab Einsatztechnik und den Ausbildungszustand zu präsentieren. Bei der Veranstaltung gibt es diesmal keine Übung, denn die Technikschau sollte zum Erfahrungsaustausch anregen und Informationen verschiedenster Art geben, welche Geräte an Schadensorten zum Einsatz kommen und welche Einheiten sie bedienen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski versprach den haupt- und ehrenamtlichen Mitstreitern im Katastrophenschutz in seiner Begrüßung, dass der Landkreis auch künftig massiv in den Katastrophenschutz investiert um gemeinsam im Fall der Fälle mit Technik und ausgebildetem Personal gerüstet zu sein. Allein In den letzten 10 Jahren wurden 18 neue Fahrzeuge beschafft.


Ein neuer Gerätewagen-Verpflegung wird voraussichtlich im Juni dem DRK Kreisverband Bad Liebenwerda übergeben. In den nächsten Jahren wird die Schnelleinsatzgruppe-Wassergefahren, die kürzlich neue Boote erhalten hat, noch um einen Gerätewagen-Wassergefahren (DRK Kreisverband Lausitz) und einen Gerätewagen-Taucher (DLRG Bad Liebenwerda) erweitert. Die Brandschutz- und Gefahrstoffeinheit wird um einen Einsatzleitwagen und 2 Kommandowagen erweitert werden. Weitere Beschaffungsvorhaben der nächsten Jahre sind derzeit in der Konzeptionsphase. Unter anderem wird die Stärkung der Betreuungskomponente angestrebt. Um diese ganze Technik und die Helfer unterzubringen wird in neue und moderne Stützpunkte investiert. Derzeit laufen in Herzberg (Osterodaer. Str.) Bauarbeiten für einen neuen Stützpunkt für Teileinheiten der SEG-Wassergefahren und SEE-Sanität. In Gröden wurde jüngst ein Grundstück erworben, auf dem ein neuer Stützpunkt für die SEG-Verpflegung entstehen soll. Weitere Planungen bestehen derzeit in Doberlug-Kirchhain und Bad Liebenwerda. red

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