Reges Interesse an Musikschulangeboten in der Kreisstadt

Geigenlehrer Hristo Dimitrov (l.) zeigt Lucie Bretschneider (M.) aus Herzberg im Beisein ihrer Mutter Sandra Kuhring (r.) erste Griffe am Streichinstrument. Foto: LKEE

Herzberg.

Über reges Interesse am Tag der offenen Tür bei der Regionalstelle Herzberg der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ konnte sich das Lehrerteam um Leiter Thomas Prager am 10. November freuen. Im Kreiskulturamt an der Anhalter Straße 7, wo auch die Kreismusikschule zu Hause ist, spielte an dem Sonnabend unüberhörbar die Musik.

Vor allem Eltern mit ihren Kindern nutzten dieses Angebot zahlreich, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und unter fachkundiger Anleitung erste musikalische Versuche auf dem Wunschinstrument zu starten. Beginnen kann man die Ausbildung an der Kreismusikschule schon im Alter von 18 Monaten. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Und diese Bandbreite wird auch in Anspruch genommen. „Zu uns kommen Kinder im Vorschulalter genauso wie rüstige Senioren, die es noch einmal wissen wollen.

Wir haben vom Akkordeon über Klarinette bis zum Saxophon und Schlagzeug eine große Unterrichtsbandbreite im Angebot. Wie an anderen Musikschulen bundesweit werden dabei auch in Herzberg Gitarre und Klavier am meisten nachgefragt“, schätzt Thomas Prager ein. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sofort mit dem Unterricht in Herzberg zu beginnen. Eine Warteliste, wie anderswo durchaus üblich, gebe es nicht, versichert der Regionalstellenleiter. Leihinstrumente würden nach Möglichkeit gestellt. „Das ist eine komfortable Situation und hat vor allem mit dem Engagement des Landkreises und der Sparkassenstiftung ‚Zukunft-Elbe-Elster-Land‘ zu tun, die neben weiteren Sponsoren die Kreismusikschule tatkräftig unterstützen“, sagt Thomas Prager.

23 erfahrene Pädagogen betreuen derzeit rund 500 Schüler aus der Kreisstadt und dem Umland, die zum Unterricht nach Herzberg kommen. Zu ihnen gehört seit April dieses Jahres auch Hristo Dimitrov. Mit ihm gibt es die Chance, den Bereich Klassik mit entsprechenden Streichinstrumenten künftig weiter auszubauen. Der 44jährige Bulgare ist seit zwölf Jahren in Deutschland und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Gemeinde Dallgow-Döberitz im Speckgürtel von Berlin. Zweimal in der Woche ist er in Herzberg und Elsterwerda und gibt dort Geigenunterricht. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an der Musikhochschule in Sofia als Sologeiger. Er selbst hat mit fünf Jahren begonnen, Violine zu spielen. Seitdem hat ihn die Liebe zur Musik im Allgemeinen und zu diesem Instrument im Besonderen nicht mehr losgelassen. Diesen reichhaltigen Erfahrungsschatz gibt er derzeit an 16 Schüler der Kreismusikschule weiter. Beim Tag der offenen Tür in Herzberg haben sich weitere Interessenten für den Unterricht an der Geige interessiert. So auch die zehnjährige Lucie Bretschneider aus Herzberg, die mit ihrer Mutter bei Hristo Dimitrov vorbeischaute. Die Schülerin der Grund- und Oberschule „Johannes-Clajus“ geht in die fünfte Klasse und hatte dort auch erstmals von den Unterrichtsmöglichkeiten an der Kreismusikschule gehört.

Beim Tag der offenen Tür hatte es ihr jetzt die Violine angetan, für die sie sich gleich vor Ort anmeldete. Verhinderte und Unentschlossene können dies übrigens nachholen. Die Regionalstelle Herzberg der Kreismusikschule ist telefonisch unter 03535 46 5201 oder per Mail über musikschule.hz@lkee.de für Informationen rund um die Ausbildung für Interessenten jederzeit erreichbar.

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