Mehrere Verstöße festgestellt

Direktionsweite Kontrollen des Fahrradverkehrs fanden auch in Lübbenau/Spreewald statt

Die Polizeibeamten stellten an diesem Tag gleich mehrere Verstöße im Hinblick der Beachtung der Verkehrszeichen und Verkehrsregeln wie beispielsweise das Telefonieren während des Fahrens oder die Nutzung der falschen Fahrbahnseite fest. Darüber hinaus wiesen sie eine Verkehrsteilnehmerin auf die korrekte Nutzung des Dreipunktgurtes an ihrem Kind im Kinderfahrradsitz hin. Foto: Stadt Lübbenau

Lübbenau. Vom 12. bis 18. April 2021 griff die Polizeidirektion Süd im Rahmen einer Aktionswoche das Thema Fahrradverkehr auf und führte diesbezüglich direktionsweit Kontrollen im Straßenverkehr durch - so auch am 14. April 2021 in Lübbenau/Spreewald im Bereich des Oer-Erkenschwick-Platzes/Einkaufcenter Kolosseum und in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs Geschwister-Scholl-Straße/Berliner Straße. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die per Rad am Straßenverkehr teilnehmenden Personen gerichtet, die einer deutlich höheren Unfallgefahr gegenüber anderen Fahrzeugführern ausgesetzt sind.

Vier Polizeibeamte der Revierpolizei Calau, Posten Lübbenau/Spreewald, sowie Kollegin Sandy Feige vom Sachgebiet Prävention führten am Vormittag neben Kontrollen zur Verkehrssicherheit der Fahrräder und einiger E-Bikes auch Beobachtungen zum Verhalten der Radfahrer im Straßenverkehr durch und übergaben passendes Präventionsmaterial, darunter Informationsflyer, Malhefte und Reflexionsarmbänder.

Die Polizeibeamten stellten an diesem Tag gleich mehrere Verstöße im Hinblick der Beachtung der Verkehrszeichen und Verkehrsregeln wie beispielsweise das Telefonieren während des Fahrens oder die Nutzung der falschen Fahrbahnseite fest. Darüber hinaus wiesen sie eine Verkehrsteilnehmerin auf die korrekte Nutzung des Dreipunktgurtes an ihrem Kind im Kinderfahrradsitz hin. Während die Aktionswoche vor allem dazu genutzt wurde, die Bürger für das Thema zu sensibilisieren und eine erhöhte Aufmerksamkeit zu erreichen, können die festgestellten Ordnungswidrigkeiten an anderen Tagen natürlich auch nach dem Bußgeldkatalog geahndet werden.    

„Offenbar ist vielen Menschen nicht klar, wie sehr eine ordnungsgemäße Ausstattung des eigenen Fahrrads, das korrekte Fahrverhalten sowie das Tragen beispielsweise eines Fahrradhelms das Unfallrisiko beziehungsweise die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls verringern kann. Dies ist aber wichtig, denn die Fahrradfahrer müssen für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein und sich ebenfalls an die Verkehrsregeln halten. Dabei bilden gerade die Erwachsenen eine Vorbildfunktion für die jüngeren Verkehrsteilnehmer und sollten mit vorbildlichen Verhalten vorangehen.“, sagte Kathrin Richter, Polizeioberkommissarin, nach dem Aktionstag in Lübbenau/Spreewald. „Wir erleben hier immer wieder, dass einige Fahrer das richtige Fahrverhalten und die Regeln nicht verinnerlicht haben oder sich über die Funktionsfähigkeit des eigenen Fahrrades kaum Gedanken machen. So kommt es auch vor, dass wir durchgreifen müssen und vor allem auch bei fehlender Einsicht Verwarn- oder gar Bußgelder ausstellen.“

Das Thema Prävention ist der Stadt Lübbenau/Spreewald ebenfalls wichtig. So greift sie das Thema durch ihre regelmäßige Teilnahme an den landesweiten Aktionstagen „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ auf und unterstützt durch Anzeigenschaltung die Herausgabe von Malheften für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dieses Engagement befürwortet Sandy Feige, die an diesem Tag das Präventionsmaterial an zahlreiche Verkehrsteilnehmer ausgegeben hat und ergänzt: „Es ist gut, dass das Thema immer wieder in den Kitas und der Schule aufgegriffen und behandelt wird. Mit dem Rollerführerschein in der Kita, der Fahrradprüfung in der Schule, Präventionstagen in verschiedenen Einrichtungen, der Herausgabe von Werbematerial wie Malbücher, Reflexionsanhängern/-Armbändern oder den weiteren groß angelegten Aktionstagen, wie den landesweiten Tagen der Sichtbarkeit, werden vor allem den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr und die Vorteile einer guten Ausstattung nahegelegt. Nur ist es dann traurig, wenn das Vermittelte und Gelernte der Kinder von ihren Eltern, Großeltern beziehungsweise anderen Erwachsen nicht umgesetzt wird.“

Die Verkehrsunfallbilanz der Polizeidirektion Süd registrierte für das Jahr 2020 insgesamt zehn verstorbene Radfahrer, darunter ein Kind und acht Senioren bei Verkehrsunfällen. Bei etwa 50 Prozent dieser Fälle waren Kopfverletzungen todesursächlich. Besonders ältere Radfahrer tragen oftmals keinen Fahrradhelm zum Schutz ihrer Gesundheit. Kinder waren im vergangenen Jahr an 107 Verkehrsunfällen beteiligt, 81 wurden verletzt. red

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