Bauminister Beermann übernimmt Schirmherrschaft für Lübbenaubrücke

Bauminister Beermann übernimmt Schirmherrschaft für Lübbenaubrücke

Unterzeichnung der Urkunde zur Schirmherrschaft über die Lübbenaubrücke: Landtagsabgeordnete Roswitha Schier, Bürgermeister Helmut Wenzel, Minister Guido Beermann, Holger Siebert, Vorstandssprecher GWG Lübbenau, Dr. Jürgen Othmer von der Lübbenaubrücke und WIS-Prokuristin Diana Krüger (von links). Foto: WIS

Leerstand erfolgreich bekämpft

Lübbenau. Zu einer Stadtbesichtigungstour per Fahrrad ist Bauminister Guido Beermann (CDU) nach Lübbenau/Spreewald gekommen. "Vor der parlamentarischen Sommerpause ist eine gute Zeit, solche Termine wahrzunehmen", so Beermann. Eskortiert und geführt von Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos), von den Verantwortlichen der beiden örtlichen Wohnungsunternehmen WIS und GWG sowie denen der Lübbenaubrücke bekam der Minister einen "sehr guten Eindruck" von der Spreewaldstadt.

In fast schon traditioneller Weise übernahm er als brandenburgischer Bauminister bei seinem Besuch auch offiziell die Schirmherrschaft der Lübbenaubrücke. 1999 haben sich die Stadt Lübbenau und die beiden Wohnungsunternehmen zu diesem Kooperationsprojekt zusammengeschlossen, "um dem damaligen hohen Leerstand zu begegnen", wie Helmut Wenzel erklärt. Dass dies inzwischen sehr gut gelungen ist, davon ist auch Guido Beermann überzeugt.

"Brandenburg kann sich freuen, eine Stadt wie Lübbenau zu haben - alles ist sehr gepflegt und sehr grün", so sein Urteil. "Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure in der Stadt, die Art und Weise wie hier Ideen auf den Tisch kommen und gemeinsam entwickelt werden, beeindruckt mich. Lübbenau ist eine soziale Stadt, in der aktuelles und zukünftiges Geschehen berücksichtigt wird, sei es in den Projekten zur Pflege im Quartier als auch im Bemühen Familien anzusprechen. Gleichzeitig wird der Klimaschutz einbezogen", so der Minister.  Insgesamt führe dies zu einer hohen Wohn- und Lebensqualität.

Der feierliche Akt zur Übernahme der Schirmherrschaft mit Unterschrift auf der entsprechenden Urkunde fand im Rohbau des WIS-Projektes "Wohnen an den Gärten" statt. Hier bekam Beermann auf mehreren Visualisierungen einen Einblick in die aktuellen und geplanten Bauprojekte in Lübbenau. Die Lübbenaubrücke könne man schon als Institution bezeichnen, die zeige, wie man mit gemeinsamen Visionen sowie mit systematischen und konsequenten Umsetzungen, Zeiten von Rückbau und Schrumpfungen überwinden und sogar gegensätzliche Trends erzeugen kann. Es sei wichtig, sich immer wieder neu zu definieren. "Toll, mit welcher Begeisterung hier gearbeitet wird. Die Identifikation ist deutlich zu spüren und zeigt, dass Heimat hier gelebt wird", so Beermann. Lübbenau mache deutlich, was mit städtebaulicher Förderung zu erreichen sei und könne anderen Kommunen als Vorbild dienen. Seine Erwartungen an die Entwicklung der Spreewaldstadt seien "weit übertroffen".  red/sg

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