Schelchen GmbH setzt Stadtgutschein KW als Mitarbeitergeschenk ein

Schelchen GmbH setzt Stadtgutschein KW als Mitarbeitergeschenk ein

Sabine Timm im Gespräch mit den beiden Produktionsmitarbeiterinnen Simone Brackmann und Inge Lück (von links). Foto: Steffen Reddig

So direkt wie möglich für die Region

Königs Wusterhausen. Seit Dezember 2019 werden in der Schelchen GmbH (Zeesen) die Stadtgutscheine von Königs Wusterhausen für die Geburtstage der insgesamt 140 Mitarbeiter des familiengeführten Unternehmens eingesetzt. Mit rundum positiven Effekten. „Wir haben schon viele verschiedene Gutscheine für die Mitarbeitergeburtstage ausprobiert“, erinnert sich Schelchen-Personalleiterin Susan Bohne. Für Kosmetik oder für den Buchfachhandel, in den letzten Jahren habe es für jeden einen Gutschein des A10 Centers gegeben. Den Geschmack von allen zu treffen, ist nach ihren Erfahrungen fast nicht möglich. Dann stieß sie auf die Stadtgutschein-Initiative von Königs Wusterhausen.

In Abstimmung mit der Geschäftsleitung wurde im Dezember 2019 kurzerhand der Umstieg auf das Angebot der Innenstadt beschlossen. Da die weitaus meisten Mitarbeiter in der direkten Umgebung leben und die Gutscheine in aktuell 26 Geschäften und Gastronomiebetrieben von KW eingelöst werden können, verspricht sie sich eine besonders hohe Trefferquote. Erste Rückmeldungen geben ihr eine schöne Bestätigung. Besonders attraktiv erscheint der jungen Personalleiterin zugleich der Nebeneffekt, das Angebot von KW noch mehr ins Gespräch zu bringen, „ich bin selbst auch happy, wenn ich hier in der Stadt einen schönen Abend haben kann“. Für die Prokuristin und Gesellschafterin des Unternehmens, Sabine Timm, lohnt es sich ganz klar und nicht erst zu Zeiten des Fachkräftemangels, in die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu investieren.

„Das soziale Engagement liegt in der DNA unserer Familie“, sagt sie und erzählt mit Stolz von ihrem Onkel und Firmengründer Hartmut Schelchen. Er baute die Produktion und den Vertrieb von Einlegesohlen und Fußbettungen auf, die es heute – neben vielen anderen Wohlfühl-Produkten rund um die Füße - unter dem Markennamen Pedag in über 50 Ländern der Welt zu kaufen gibt. Als der Firmensitz nach dem Mauerfall von Berlin nach Zeesen umzog, musste beispielsweise als erstes ein großer Garten für die Pausenzeiten der Mitarbeiter angelegt werden. Und in der betriebsinternen Kantine wird noch heute von der eigenen Köchin jeden Tag frisch gekocht. Wer Sorgen hatte, konnte immer auf die Hilfe des Chefs setzen. Das ist noch heute so. Es gibt einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon seit 30 oder sogar 40 Jahren im Unternehmen sind. „Natürlich ging es früher mit 40 Mitarbeitern deutlich familiärer zu“, aber auch heute noch kennt Sabine Timm jede Mitarbeiterin, jeden Mitarbeiter beim Namen. Sie bietet gemeinsam mit allen Führungskräften nach wie vor individuelle Unterstützung an, setzt auf die eigene Aus- und Weiterbildung im kaufmännischen Bereich und in der Lagerlogistik. Geringe Abbrecherquoten und eine vergleichsweise niedrige Fluktuation auch bei den Jüngeren geben ihr Recht.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen durch den stetig wachsenden Onlinehandel und durch das Fachgeschäftssterben eine letztendlich hoffnungsvolle Erkenntnis: Auf ihre Mitarbeiter können sie und ihre Geschäftsführer sich voll verlassen. Die Prokuristin ist nebenbei u.a. Vorsitzende des Kuratoriums der Bürgerstiftung KW, arbeitet im Berufsbildungsausschuss der IHK Cottbus mit, ist Mitglied beim Gesonet, dem Gesundheitsnetzwerk KW e.V., leistet finanzielle Unterstützung oder Sachspenden z.B. für die Gemeindebibliothek und die freiwillige Feuerwehr von Zeesen. Für sie passt der neue Stadtgutschein KW wunderbar in die bewährte Unternehmens-Strategie, sich nicht zuletzt im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit so kraftvoll und direkt wie möglich in der Region zu engagieren. red

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