Erster Spatenstich am Funkerberg

Erster Spatenstich am Funkerberg

Der erste – symbolische – Spatenstich für die Ansiedlung der Robert Helwig GmbH im Technologiepark auf dem Funkerberg ist getan. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Klaus Helwig (l.) und Sebastiano Incollu packen Bürgermeister Swen Ennullat (2.v.r.) und der amtierende Kreistagsvorsitzende Karl Uwe Fuchs (r.) mit an. Foto: Reik Anton

Startschuss für die weitere Entwicklung des Areals ist gefallen

Königs Wusterhausen.

Mit dem ersten Spatenstich für die Ansiedlung der Robert Helwig GmbH im Technologiepark auf dem Funkerberg ist am Mittwoch, den 12.02.2020, symbolisch auch der Startschuss für die weitere Entwicklung des Areals gefallen. „Ich begrüße die Robert Helwig GmbH ganz herzlich in Königs Wusterhausen. Heute ist ein guter Tag für alle Beteiligten und ich hoffe, dass der Neubau ganz nach Plan verläuft“, so Bürgermeister Swen Ennullat.

„Es ist besonders schön, dass wir heute hier einen Familienbetrieb willkommen heißen dürfen.“ Die Firma aus Berlin-Kreuzberg besteht seit mehr als 100 Jahren und fertigt z.B. Injektions- und Knopfkanülen für die Medizin, aber auch für technische Anwendungen. Das Traditionsunternehmen mit 15 Mitarbeitern möchte expandieren und wird sich auf einem 2.800 Quadratmeter großen Grundstück an der Straße „Zum Technologiepark“ ansiedeln. „Der derzeitige Standort ist zu klein geworden. Der neue Firmensitz ist durch die Nähe zu Berlin, vor allem aber auch aufgrund der guten Verkehrsanbindung für uns attraktiv. Wir erhoffen uns durch die neue und vor allem größere Fertigungsstätte im Technologiepark eine Erhöhung der Produktivität und die Schaffung neuer Arbeitsplätze“, sagt Klaus Helwig, einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens.

Einen Wunsch äußerte er in Richtung Landkreis. „Der öffentliche Personennahverkehr sollte den Technologiepark in seinen Routenplan aufnehmen. Einige unserer Mitarbeiter nutzen Bahn und Bus, um zur Arbeit zu gelangen. Und wir werden da nicht die einzigen sein, die das im Technologiepark betrifft.“ Den Wunsch nahm Karl Uwe Fuchs, amtierender Vorsitzender des Kreistags, gern auf. „Das ist ein sehr wichtiger Punkt.“ Darüber hinaus begrüße er im Namen des Landkreises Dahme-Spreewald die Ansiedlung „insbesondere von Familienbetrieben, weil sie wichtig für eine Region sind“. „Außerdem ist es schön, dass die Stadt Königs Wusterhausen weiterhin eine gute Entwicklung nimmt.“ Etwa drei Millionen Euro investiert die Firma in ihren Neubau. Im unteren Bereich des Gebäudes sollen die Fertigungsmaschinen Platz finden. In der oberen Etage erfolgt die Montage. Der Vorteil ist, dass die Ware bereits nahezu steril die Fertigung verlässt. Der Betrieb im Technologiepark soll Ende 2020 aufgenommen werden. Bereits Anfang 2021 soll das erste Medizinprodukt aus Königs Wusterhausen geliefert werden. Die Mitarbeiter, die zum Teil seit ihrer Ausbildung dort tätig sind, werden in Königs Wusterhausen weiter beschäftigt. Die Stadt Königs Wusterhausen hat die Erschließung der Verkehrsflächen übernommen.

Die Gesamtkosten dafür liegen bei rund 6,5 Millionen Euro. Davon kommen 3,5 Millionen Euro von der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Die stadteigene Entwicklungs- und Betreibungsgesellschaft mbH & Co. KG kümmert sich um die Vermarktung der Verkaufsflächen. Im 1. Bauabschnitt des Technologieparks auf dem Funkerberg sind aktuell etwa 70 Prozent der Flächen verkauft. Vorgesehen ist, dass in diesem Jahr noch zehn weitere Spatenstiche auf dem Areal erfolgen. red/jr

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