Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

DRK-Blutspendedienst würdigt Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer der Blutspende

Cottbus. Am 5. Dezember wird international und bundesweit der „Tag des Ehrenamts“ begangen. Auf den über 8.000 Blutspendeterminen jährlich im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost helfen neben den vielen engagierten Blutspenderinnen und Blutspendern eine weitere Gruppe stiller Unterstützer mit, dass die Versorgung schwerkranker Patienten mit lebensrettenden Blutspenden an 356 Tagen im Jahr lückenlos gewährleistet ist.

Deshalb sagt der der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost an diesem Tag danke und würdigt ganz besonders die ehrenamtlichen Helferinnen, die das Team des Blutspendedienstes auf den Terminen in Brandenburg unterstützen und die Organisation von Spendeterminen und die Betreuung von Spendenden mitgestalten. Viele von ihnen waren überdies selbst jahrelange, engagierte Blutspender und zeigen somit doppelten Einsatz für schwerkranke Patienten in ihrer Region. Der Internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember verleiht diesem besonderen Engagement viele Gesichter.

Prof. Dr. med. Tosten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, begegnet dieser Form des Ehrenamtes mit hoher Wertschätzung: „Das ehrenamtliche Engagement ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr muss man das beständige Engagement unserer vielen Blutspenderinnen und Blutspender und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer auf den Terminen würdigen. Ich freue mich, dass dieses selbstlose Engagement so einmal in den Fokus gerückt wird und möchte allen auch ganz persönlich für die Unterstützung unserer Blutspendetermine danken!“

Internationaler Tag des Ehrenamts

1986 von den Vereinten Nationen zum ersten Mal ausgerufen und auf den 5. Dezember festgesetzt, soll dieser Tag das bürgerschaftliche Engagement aller Menschen weltweit in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.
In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise rund 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich.

Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Statistisch gesehen spenden jeden Tag ca. 15.000 Spender deutschlandweit ca. 7.500 Liter Blut für die Versorgung in ihrer jeweiligen Heimatregion beim DRK. In der Region Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein, die der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost versorgt, werden allein ca. 1.750 Blutspenden täglich benötigt, um den Bedarf zu decken. Allein in Berlin und Brandenburg sind es täglich rund 600.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos). red

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