„Komm, wir ziehen in den Frieden“

Projektgruppe der Oberschule „An der Schanze“ positioniert sich

Das Bild zeigt, wofür die Schüler stehen, nämlich für Offenheit, Toleranz und ein buntes Miteinander. Foto: UN

Luckau. „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“. Die Mitglieder der Projektgruppe der Oberschule „An der Schanze“ berichten von einer Aktion, die Anfang September stattfand.
In den vergangenen zwei Schulwochen geriet unsere Schule über soziale Netzwerke in den Fokus der Öffentlichkeit. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr betroffen, dass Auseinandersetzungen zwischen unseren Schülern außerhalb des Schulbereiches zum Anlass genommen wurden, unser Schulklima in Frage zu stellen. Dem wollten wir begegnen. Deshalb haben wir alle Schülerinnen und Schüler zu unserer Schulhofaktion eingeladen.

Das Bild zeigt, wofür wir stehen, nämlich für Offenheit, Toleranz und ein buntes Miteinander. Deshalb haben wir die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 und 8 gebeten, ihr Statement mit Kreide auf den Schulhof zu malen. Wir haben diese Aktion auch genutzt, um unsere Neuen der Jahrgangsstufe 7 zu begrüßen und sie herzlich eingeladen, uns und unser Anliegen zu unterstützen.  Unsere Aktion wurde durch folgende Worte begleitet: Udo Lindenberg sang mit seinen Kids on stage: „Komm, wir ziehen in den Frieden.“ Wir haben dieses Lied nicht ohne Grund als Einstiegssong ausgewählt.
Wer sind wir: Die Mitglieder der Projektgruppe „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und viele unterstützende Lehrerinnen und Lehrer der Oberschule „An der Schanze“.

Ein Mensch, die Quelle ist unbekannt, hat `mal gesagt: „Frieden ist, wenn die Hautfarbe egal ist.“ Das finden wir auch. Frieden ist aber noch viel mehr, nämlich: - in Ruhe lernen und arbeiten zu dürfen, - sich in seinen Eigenheiten wahrgenommen zu fühlen, - miteinander reden zu können.
Frieden heißt aber auch: -  mit denen ins Gespräch zu kommen, die andere Statements - demokratisch, aber eben auch undemokratisch, vertreten, - mit denen ins Gespräch zu kommen, die nicht friedlich einen Konflikt austragen können oder nicht wollen. Dagegen muss man couragiert vorgehen und die heutige Aktion, zu der wir die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 und 8 herzlich willkommen heißen, soll zeigen: - Wir stehen zu unserem Titel und wir leben ihn. Wir werden  nicht zulassen, dass unser Ruf beschädigt wird. Seid couragiert und denkt daran: „Es gibt kein Besser oder Schlechter, nur Unterschiede. Diese müssen respektiert werden, egal, ob es sich um die Hautfarbe, Lebensweise oder eine Idee handelt.“ Kote Kotah

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