Gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Standortes Schwarzheide

Ministerpräsident Woidke besucht BASF Hauptsitz Ludwigshafen

Potsdam. Der BASF-Standort Schwarzheide in der brandenburgischen Lausitz soll weiter ausgebaut und gestärkt werden. Dazu unterzeichneten heute Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Dr. Uwe Liebelt, President European Site & Verbund Management, Werksleiter Ludwigshafen und Aufsichtsratsvorsitzender der BASF Schwarzheide GmbH, eine gemeinsame Erklärung am Hauptsitz der BASF SE in Ludwigshafen.

An dem Treffen nahmen auch Prof. Dr. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie, und Dr. Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter des Ministerpräsidenten, sowie Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, teil.
Der Ministerpräsident traf darüber hinaus mit Dr. Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, zusammen.

In den Gesprächen standen besonders für den Standort Schwarzheide relevante Themen im Fokus, die sich entsprechend in der gemeinsamen Erklärung finden. Dazu zählen die Potenziale einer nachhaltigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, der Bereich Logistik sowie die Aus- und Weiterbildung. BASF und die Landesregierung Brandenburg sind sich der Bedeutung des Chemiestandortes Schwarzheide und der Verantwortung des strukturbildenden Unternehmens in der Lausitz bewusst und streben seine kontinuierliche Weiterentwicklung an. Dazu gehört auch die Unterstützung von Investitionen auf Basis bestehender Förderprogramme, zum Beispiel zur Digitalisierung des Standortes. 

Ministerpräsident Woidke betonte: „Der Standort Schwarzheide ist ein industrieller Leuchtturm in der Region und mit seinen 1.780 Beschäftigten gerade jetzt ein starker und notwendiger Anker beim Lausitzer Strukturwandel. Vor dem Hintergrund der Energiewende kommt ihm eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Lausitz zu. Die Landesregierung unterstützt auch deshalb die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes. Die BASF ist für uns ein strategischer Partner.“
„Der Standort Schwarzheide zeichnet sich durch seine hohe Wettbewerbsfähigkeit aus. Die BASF ist bestrebt, im Sinne ihrer neuen Unternehmensstrategie, Schwarzheide zu stärken und weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte liegen dabei im Bereich Produktion, Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, so Liebelt.

Besondere Bedeutung kommt einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Stromversorgung zu. Diskutiert wurde darüber, erneuerbare Energien in die bestehende Energieversorgung des Standortes einzubinden. Daraus ergäben sich Chancen, kostengünstiger und nachhaltiger zu produzieren. „Damit würde die Attraktivität des Standortes für neue Investitionen in eine zukunftsgerichtete, innovative Chemieproduktion weiter steigen“, sagte Fuchs. Dies erfordere allerdings politische Rahmenbedingungen, die den Bezug von erneuerbarem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen ermöglichen. Hier sei auch die Unterstützung durch das Land Brandenburg notwendig.
Darüber hinaus wurde der Ausbau des Standortes Schwarzheide als Logistikdrehscheibe für den kombinierten Verkehr erörtert. „Wir wollen erster Anlaufpunkt in Deutschland für die sogenannte ‚Neue Seidenstraße‘ werden. Der Schienenweg bis nach China wird immer mehr an Bedeutung gewinnen, erst recht seit der Einweihung der Niederschlesischen Magistrale“, so Fuchs weiter.
Das Land Brandenburg und die BASF Schwarzheide GmbH messen der Fachkräfteentwicklung eine wesentliche Bedeutung für die Strukturentwicklung der Lausitz bei. Als ein Teilprojekt der vom Land initiierten „Kompetenzregion Lausitz“ ist beabsichtigt, ein hochmodernes „Leistungszentrum Westlausitz“ in Schwarzheide zu errichten, um bestehende Angebote der Aus- und Weiterbildung für industrielle Berufe zu bündeln.

Über die BASF Schwarzheide GmbH

Der Lausitzer Produktionsstandort BASF Schwarzheide GmbH gehört zur BASF-Gruppe. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromere.
Ihren Kunden hilft die BASF Schwarzheide GmbH als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und hochwertigen Produkten erfolgreich zu sein. Firmen, die von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes profitieren wollen, werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF unterstützt, was bereits ein Dutzend Ansiedler nutzen. Dienstleistungen oder komplette Servicepakete können in Anspruch genommen werden.
Die BASF Schwarzheide GmbH fördert die Region nachhaltig und übernimmt soziale Verantwortung. Von der Ausbildung bis zur Ansiedlung trägt sie als strukturbestimmendes Unternehmen zu einer positiven Entwicklung des Umfeldes bei.
Weitere Informationen im Internet unter www.basf-schwarzheide.de. red

Über BASF
BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 115.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions zusammengefasst. BASF erzielte 2017 weltweit einen Umsatz von über 60 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (BAS). Weitere Informationen unter www.basf.com.

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