Linda Gaida erhält „Cottbuser Medizinstipendium“

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Lausitzer Braunkohle

Sie übergeben die Förderurkunde an Stipendiatin Linda Gaida (2.v.l.): Dr. med. Götz Brodermann, Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums (l.), Thomas Penk, Stiftungsvorstand der Stiftung Lausitzer Braunkohle (2.v.r.) und Sabine Brumma, Koordinatorin der geschäftlichen Angelegenheiten der Stiftung Lausitzer Braunkohle (r.). Foto: CTK

Cottbus. Die Stiftung Lausitzer Braunkohle fördert eine zweite Studentin im Rahmen des „Cottbuser Medizinstipendiums“. Der Stiftungsvorstand Thomas Penk übergab jetzt die Förderurkunde an Linda Gaida (27). Sie erhält in den nächsten drei Jahren eine Unterstützung von monatlich 500 Euro.

Die junge Cottbuserin ist wie gemacht für das Stipendium: Sie wurde am Carl-Thiem-Klinikum geboren, hat an der Medizinischen Schule des CTK zunächst den Beruf der Physiotherapeutin erlernt, sieht ihren Lebensmittelpunkt nach wie vor in Cottbus und wird nach dem Studium in Greifswald auch in die Lausitz zurückkehren. Sie studiert im siebten Semester und hat einige Pflichtpraktika bereits am CTK absolviert. Die genaue Fachrichtung steht für sie noch nicht fest, aber am besten fühlte sie sich in der Anästhesie aufgehoben.

CTK-Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann erklärt, warum Linda Gaida genau die Richtige für das Stipendium ist: „Immer mehr junge Menschen gehen aus der Lausitz weg zum Medizinstudium. Viele von ihnen kommen aber nicht zurück. Deshalb wollen wir mit dem Stipendium einen Anreiz für die Rückkehr in die Heimat setzen und vor allem jene fördern, die hier ihre Zukunft sehen. Das CTK wollen wir ihnen dabei als Unterstützer und guten Arbeitgeber an die Seite stellen.“

Thomas Penk begründet das Engagement der Stiftung: „Der Fachkräftemangel beschäftigt uns alle. In mehreren Gesprächen mit dem CTK hat sich diese Zusammenarbeit entwickelt – hier unterstützen wir gern. Wir haben mit Linda Gaida  eine gute Wahl getroffen, eine sehr authentische junge Frau.“

Das Carl-Thiem-Klinikum hat das „Cottbuser Medizinstipendium“ 2017 gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen – als Programm zur Fachkräftesicherung durch die Förderung und Bindung von Studierenden im fortgeschrittenen Medizinstudium.

Alle Informationen zum Stipendium sind auf der Homepage im Bereich Karriere zu finden.

Interessierte Medizinstudenten können sich direkt beim CTK bewerben. Auskünfte gibt es auch unter Telefon (0355) 46-28 96 oder AerztlicherDirektor@ctk.de. red


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