Nachhaltiges Plusenergiekonzept lockt Politiker nach Freiwalde

MdL Benjamin Raschke zu Besuch bei KAMPA

Peter Hofmann (Vertrieb KAMPA GmbH) begrüßt seine Gäste in der Produktionsstätte Freiwalde. Fotos: KAMPA GmbH

KAMPA setzt bei dem nachhaltigen Plusenergiekonzept auf den natürlichen Rohstoff Holz.

Freiwalde.

Am vergangenen Mittwoch besuchte Benjamin Raschke, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit mehreren Interessierten die KAMPA Produktionsstätte Freiwalde. KAMPA produziert am Standort Freiwalde Plusenergiehäuser in Holzbauweise, das Thema ökologische Produktion stand daher auch im Mittelpunkt der Firmenbesichtigung. Bei einer Führung über den Standort konnten die Gäste dem fachkundigen KAMPA Team über die Schulter schauen und erfuhren, dass durch die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernen, innovativen Baustoffen innerhalb von drei Tagen ein Haus gebaut wird. Pro Woche sind es am Standort insgesamt 5–6 Stück. Besonders das Konzept des „Plusenergiehauses“ stieß auf Interesse.

Als Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Sprecher für Umwelt und ländliche Entwicklung ist es Benjamin Raschke ein besonderes Anliegen das nachhaltige Produktionskonzept kennenzulernen: Welche Baustoffe werden verwendet, woher kommen die Rohstoffe, welche Technologien setzt das Holzbauunternehmen bei der Energieeinsparung und Vermeidung von Energieverlusten ein. Sein Fazit: „Die Umweltbelastung durch den Bausektor ist sehr hoch, da braucht es starke Unternehmen, die Alternativen anbieten. Was KAMPA hier in Sachen Energieeffizienz und Plusenergie macht, ist ein wirklich wichtiger Beitrag zur Energiewende. Mit Holz als nachwachsendem Rohstoff und regenerativer Sonnenenergie setzt das Unternehmen zu Recht auf eine ökologische Lösung. Und das nicht als Nischenmarkt, sondern für die breite Masse. Auch wenn natürlich einige Fragen offen geblieben sind, etwa zur Baupolitik, zur ökologischen Weiterentwicklung der Produktion oder zum Fachkräftemangel - der Besuch hat mich sehr beeindruckt. Das Angebot, wieder zu kommen und im Gespräch zu bleiben, nehmen wir da gerne an“, fasst Benjamin Raschke seinen Besuch.

Der Fertighaushersteller KAMPA setzt sich für eine bessere Umwelt ein – und das in Serie, denn jedes der Effizienzhäuser 40 Plus weist eine positive Ökobilanz auf. Das innovative KAMPA Konzept setzt durch die Einbindung natürlicher Rohstoffe auf Nachhaltigkeit. Werden bei einem konventionellen Hausbau bis zu 1.400 kWh/m2 verbraucht, bindet der energieneutrale Herstellungsprozess eines KAMPA Hauses (Wohnfläche ca. 140m2) etwa 50 Tonnen CO2. So schont KAMPA nicht Seite 2 von 5 nur bereits zu Beginn der Bauphase wertvolle Ressourcen der Umwelt, sondern garantiert Bauherren nach Einzug auch ein gesundes und wahrnehmbar angenehmes Wohnklima. Irene Hübner vom KAMPA Team Freiwalde erklärt: „Für KAMPA fangen Energieeffizienz und Klimaschutz bereits beim Bauen an, nicht erst beim Wohnen bzw. Heizen. Wir bieten Bauherren einen ganz besonderen Rundum-Service, mit dem sie mehr als reine Eigenheimbesitzer werden – sie werden Selbstversorger.“

Energiebewusste Komponenten eines Effizienzhauses 40 Plus in Holzbauweise wie z. B. die serienmäßig installierte Photovoltaikanlagen sowie ein Lithium-Ionen-Speicher bündeln und sichern die Sonnenenergie, und bereiten die daraus gesammelte Energie klimaneutral für die hauseigene Verwendung auf. Da ein KAMPA Haus im Mittel mehr Energie produziert, als Bewohner für Heizen, Lüften, Warmwasser, Haushaltsgeräte und Licht benötigen, werden KAMPA Bauherren echte Selbstversorger. Sogar für die Ladung des Elektroautos wäre noch ausreichend Strom vorhanden. Das KAMPA Team Freiwalde rund um Irene Hübner nutzte den Besuch der umweltnahen Politiker nicht nur, um die innovative KAMPA Philosophie vorzustellen, sondern auch, um Anregungen für politische Debatten, nämlich die Verwendung von Holz als Baumaterial, als regional verfügbarer und nachwachsender Rohstoff zu fördern. Auf diese Weise könnten Klimaziele erreicht werden und die regionale Wirtschaft, vor allem auf dem Land, gestärkt werden.

Irene Hübner freut sich, über die konstruktiven Gespräche: „Für uns war sehr schön, Benjamin Raschke und seine Kollegen begrüßen zu dürfen. Solch ein direkter Austausch auf so einem fachlich hohen Niveau ist uns sehr wichtig. Wir hoffen, wir konnten unseren Gästen einen Eindruck vermitteln, wie wichtig uns durchdachtes Bauen gekoppelt mit Tradition und dem Blick in die Zukunft ist.“ red

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