Vielfältige Biotope in der „Friedersdorfer Waldlandschaft“

Auftakt des Rekultivierungsprojektes mit Umweltminister Axel Vogel

Friedersdorf. Mit einer Pflanzung junger Bäume auf der ersten Teilfläche der „Friedersdorfer Waldlandschaft“ startet Umwelt- und Agrarminister Axel Vogel gemeinsam mit dem Bürgermeister von Heidesee, Björn Langner sowie Vertretern des Projektträgers, dem Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg und Vertretern des Landesforstbetriebs Ende März das einzigartige Kulturlandschaftsprojekt: Auf dem 26 Hektar großen Areal in der Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald sollen vielfältige Biotope die Artenvielfalt fördern und die Naturlandschaft stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken. Im Rahmen des Projektes „Friedersdorfer Waldlandschaft“ des Landschaftspflegevereins Mittelbrandenburg sollen auf den rund 26 Hektar sowohl waldbaulich-forstliche als auch natur- und artenschutzfachliche Elemente für eine vielfältige ökologische Aufwertung der Landschaft sorgen.

In den kommenden Jahren werden Waldquartiere, Forstkulturen und Waldränder, gestalterische Baumreihen, Lichtungen, artenreiche und insektenfreundliche Wiesen und Säume eingerichtet. Die geplanten Forstkulturen, Blühwiesen, Säume, Lichtungen und zahlreiche weitere Biotope sind neben der Förderung der Biodiversität auch als Raum für Wald- und Naturpädagogik vorgesehen. Umweltminister Axel Vogel: „Besonders freut mich, dass der Landschaftspflegeverein in der ‚Friedersdorfer Waldlandschaft‘ auch die Umweltbildung in den Fokus rückt. Ob Baumpflanzungen oder Kunst mit Materialien aus der Natur – hier sind unzählige Aktivitäten unter freiem Himmel denkbar, die die Menschen und die Natur Brandenburgs ein ganzes Stück näher zusammenbringen.“

Projektleiter Markus Mohn, Landschaftspflegeverein: „Auch wenn die heute gepflanzten ersten 50 kleinen Eichen noch schwierig zu entdecken sind, wird es spannend, hier in den kommenden Jahren einen Wald beim Wachsen zuzusehen. Gemeinsam mit Förstern und Hochschulen werden wir genau hinsehen, um Herausforderungen wie Insektensterben und Klima-wandel angemessen zu begegnen.“ Aufgrund des neuen Deponievorhabens im Sandtagebau Niederlehme ist eine räumliche Verlagerung der Rekultivierungsmaßnahmen erforderlich. Diese werden nun durch adäquate Maßnahmen auf Flächen des Landes Brandenburg in der Gemeinde Heidesee südwestlich der Ortslage Friedersdorf ersetzt. red/jr