GEDOK Brandenburg e.V. erhält Fördergeld vom Bund

Gute Nachrichten in trüben Corona-Zeiten

Potsdam. Schon seit Anfang November besucht die SPD-Bundestagsabgeordnete Sylvia Lehmann zahlreiche Firmen, Vereine, Institutionen und Einrichtungen in ihrem Wahlkreis und fragt nach, wie die Auswirkungen der Pandemie und des zweiten Lockdowns vor Ort aussehen. „Ich besuche vor allem solche Einrichtungen, in denen der Lockdown voll zugeschlagen hat und das öffentliche Leben schon seit Anfang November wieder ruht“, so die Abgeordnete Lehmann. „Das sind natürlich nicht immer schöne Gespräche und es schlägt einem auch Frust, Enttäuschung und Zukunftsangst entgegen. Aber ich finde, das müssen wir als Politikerinnen und Politiker aushalten, dass wir aktuell nicht immer Lob bekommen“, so Lehmann weiter.
 
Eine Branche die ebenfalls sehr unter der Corona-Pandemie leidet, ist der Kunst- und Kulturbereich. Vielerorten hört und liest man Berichte, dass Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturtreibende aus verschiedenen Bereichen vor dem Aus stehen und ihrer Branche den Rücken kehren um auf anderem Wege Geld zu verdienen. Um sich auch in der Kunst- und Kulturszene einmal ausführlich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen, besuchte Sylvia Lehmann kürzlich den GEDOK Brandenburg e.V. und traf in Rangsdorf auf Projektleiterin Johanna Huthmacher und Schatzmeister Dr. Matthias Förster. Der GEDOK Brandenburg e.V. ist der märkische Ableger der GEDOK, des Verbands der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen.
 
„Ich freue mich, dass Herr Dr. Förster und Frau Huthmacher sich ausführlich Zeit für unser Gespräch genommen haben. Wie groß die Bauchschmerzen und Sorgen in der Branche sind, nehme ich – genau wie auch weitere Hinweise und Anregungen – auf jeden Fall mit ins politische Berlin“ berichtet Sylvia Lehmann. „Aber ich habe auch Optimismus in Richtung Zukunft gespürt und gehört. Das freut mich umso mehr. Denn eines Tages wird die Pandemie hinter uns liegen und dann sieht unser gesellschaftliches Zusammenleben auch wieder anders aus.“
 
Kurz vor dem Weihnachtsfest konnte die Bundestagsabgeordnete Lehmann den GEDOK-Verantwortlichen auch noch frohe Nachrichten überbringen. Denn der Verband erhält insgesamt 5.500 € Fördergeld aus dem Programm „Und seitab liegt die Stadt“, wie vergangene Woche bekannt wurde. Dahinter verbirgt sich ein Projekt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, welches aus dem Topf „Kultur in ländlichen Räumen“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung finanziert wird. Unter dem Themenschwerpunkt „LANDSCHAFT“ hatten sich bundesweit zahlreiche Projekte und Initiativen beworben – nun stehen die Geförderten fest.
 
Die GEDOK Brandenburg e.V. hatte sich mit dem Projekt „Landschaftskunde _ Leserallye_ Wanderlust.“ beworben und jetzt den Zuschlag für 5.500 € Fördergeld erhalten. „Was ich von Frau Huthmacher und Herr Dr. Förster über das Vorhaben gehört habe, klingt wirklich vielversprechend. Ich hoffe, dass in der Umsetzung im kommenden Jahr alles klappt und wenn es dann möglich ist, bin ich gern auch mal vor Ort zu Besuch.“ so Sylvia Lehmann abschließend. red