Potsdam 2035: Was wünschen sich die Bürger?

Online-Fortsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts

Potsdam. In der Landeshauptstadt werden zum Jahresende viele Planungen für die Zukunft angeschoben oder weitergeführt. So wird zurzeit auch das weitere Beteiligungsverfahren für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) vorbereitet. Wie soll Potsdam im Jahr 2035 aussehen? Interessierte Potsdamer Bürgerinnen und Bürger können sich am 16. Januar von 16 bis circa 18 Uhr mit Vorschlägen, Ideen und Meinungen an der Fortführung der Planungen beteiligen. Denn wie bereits im Spätsommer gibt es auch diesmal wegen der coronabedingten Einschränkungen keine Präsenzveranstaltung, sondern einen Livestream zum Planungsforum, in den sich wirklich alle Interessierten einschalten können. Mithilfe einer Chatfunktion können Fragen und Beiträge direkt an das INSEK-Team übermittelt und vorgelesen werden. Experten können sich dann während des Forums dazu äußern.

"Uns ist bewusst, dass eine digitale Veranstaltung ein ungewöhnlicher Weg ist, Stadtentwicklung zu diskutieren. Bisher konnten wir mit den durchgeführten Online-Beteiligungen jedoch gute Erfahrungen sammeln. Da wir mit den Bürgerinnen und Bürgern zum INSEK im Gespräch bleiben wollen, freue ich mich, wenn sich möglichst viele auf das neue Format einlassen und aktiv in die Veranstaltung einbringen", erklärte Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) den Weg, den die Verwaltung aufgrund der Pandemie auch weiterhin gehen muss.

Im März dieses Jahres haben Planungswerkstätten in den Räumen "Golm - Eiche - Bornim - Bornstedt" und "Marquardt - Fahrland - Krampnitz" stattgefunden. In Arbeitsgruppen zu den Themen Quartier, Mobilität und Freiraum konnten die Teilnehmern anhand von Plänen konstruktiv über die Entwicklungen und zukünftigen Vorstellungen in den Stadtbereichen diskutieren. Visionen wurden notiert und mittels vorgefertigter Buttons auf Plänen markiert.

Die Werkstätten in den Räumen "Potsdam West - Templiner Vorstadt" und "Beiderseits der Nuthe" mussten pandemiebedingt in den Septemberverlegt und digital durchgeführt werden. Auch hier haben  die Teilnehmern in Arbeitsgruppen im digitalen Raum anhand von Plänen diskutiert und die Kommentarfunktion sowie Buttons für Vorschläge und Anmerkungen genutzt. Auf einer Online-Plattform konnten auch im Nachhinein noch Hinweise gegeben werden. Die Ergebnisse der Werkstätten sind inzwischen ausgewertet und in die Entwicklungsplanungen der jeweiligen Räume aufgenommen worden. Im Januar sollen sie im digitalen Planungsforum vorgestellt werden. Weitere Informationen zum INSEK-Prozess sowie die Dokumentationen aller bisherigen Beteiligungen gibt es unter dem unten aufgeführten Link auf der Webseite der Landeshauptstadt. Dort werden demnächst auch Details zum kommenden Livestream veröffentlicht. sg


Mehr dazu auf www.potsdam.de/INSEK und www.mitmachen-potsdam-2035.de.

Kommentare

  1. User
    cost52@gmail.com cost52@gmail.com, Do, 17.12.2020 18:58

    Noch wohne ich nicht lange genug in Potsdam,überlege mir aber täglich wie es möglich wäre,dass Radfahrer nicht auf dem Gehweg fahren. Ich wohne in der Hebbelstrasse. Da eine Schule in der Kurfürstenstraße viele radfahrende Schulgänger am Morgen und Mittag auch in die Hebbelstrasse bis zum Neuen Garten schickt,ist eine Fussbegehung besonders zu beiden Stosszeiten nicht möglich.