Keine Entspannung im Landkreis Elbe-Elster in Sicht

Gesundheitsdezernent Roland Neumann appelliert mit Blick auf Advents- und Weihnachtszeit immer wieder an Einhaltung der A-H-A-L-Regeln

Herzberg. Seit rund zwei Wochen gelten deutschlandweit strengere Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus. Neben vielen Einschränkungen im öffentlichen Leben wird auch weiterhin verstärkt auf die Präventionsmaßnahmen gesetzt. Die A-H-A-L Regeln stehen dabei nach wie vor im Mittelpunkt, mit kleinen Erfolgen - die Infektionskurve steigt nicht mehr ganz so steil. Mit Blick auf zuletzt durchschnittlich etwa 20 neuen positiven Befunden täglich wird Gesundheitsdezernent Roland Neumann deshalb nicht müde, immer wieder an die Einhaltung der A-H-A-L-Regeln auch in unserer ländlichen Region zu appellieren. „Bitte beachten Sie alle gängigen Hygieneregeln. Im privaten wie im öffentlichen Bereich, am Arbeitsplatz, in den Schulen, beim Einkauf oder im ÖPNV, natürlich auch auf Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen. Überall da, wo sich Menschen begegnen. Jeder ist aufgerufen zu handeln, dass er sich nicht selbst und andere infiziert. Es ist nach wie vor leider keine Entspannung in Sicht. “Die große Mehrheit der Bürger hält sich bereits zuverlässig an die Regeln, ist solidarisch und bedeckt Mund und Nase in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Plätzen. Roland Neumann: „Angesichts immer noch hoher Infektionszahlen müssen Achtsamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis an erster Stelle stehen. Gerade dort, wo der gebotene Abstand nicht immer eingehalten werden kann, ist Maskenschutz besonders wichtig.“ Die allermeisten Einwohner und Gäste halten sich an die Regeln, die dadurch vor allem andere schützen und vorbeugend dazu beitragen, das Virus nicht weiter zu verbreiten.

Der Krisenstab des Landkreises betonte dieser Woche, dass der kleine Prozentsatz bislang Uneinsichtiger jetzt noch einmal verstärkt von Sinn und Zweck der Mund-Nase-Bedeckung überzeugt werden soll – nachdrücklich und mit Konsequenz. Darum werden auch Ordnungsämter und Polizei immer aktiver.   red