Glückliche Seglerjugend

Traditionelle Waffelregatta im Segelclub Zeuthen

Zeuthen. Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Waffelregatta im Segelclub Zeuthen statt. Doch in diesem Jahr war aufgrund der Corona-Pandemie Einiges anders. Wochenlang hatten sich die Organisatoren der Veranstaltung mit der Umsetzung erforderlicher Hygienevorkehrungen befasst, um allen Teilnehmern einen erlebnisreichen aber auch sicheren Wettkampf zu bieten. Bereits am Freitag konnten die aus vielen Teilen des Bundesgebietes angereisten Teams ihre Boote auf dem Gelände des SCZ vorbereiten. Nach der Besprechung mit den Teambetreuern am Sonnabend konnte es dann endlich auf dem Wasser losgehen. Es starteten zwei Bootsklassen, 25 Cadets und 13 Teenys.

Für die Cadets war es zusätzlich zur Waffelregatta auch noch die Austragung der offenen Berliner Meisterschaft. Hoch motiviert waren alle Segelnden und schoben ihre Boote ins Wasser. Für viele Kinder- und Jugendliche war es die erste Regatta in dieser Saison. Am ersten Wettkampftag fanden vier Wettfahrten statt. Bei schwachen Winden kämpften sie um die besten Platzierungen. Die dritte Wettfahrt wurde aus Windmangel abgebrochen und dann wiederholt. Im letzten Rennen des Tages frischte der Wind auf und die Besatzungen konnten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Sonntag ließ der Wind lange auf sich warten und nachdem die Wettfahrtleitung den letztmöglichen Startzeitpunkt für das erste Rennen in Absprache mit den Teambetreuern vorverlegt hatte, fanden am zweiten Wettkampftag keine Rennen mehr statt. Somit standen die diesjährigen Berliner Meister in der Cadet-Klasse fest.

Den Titel teilen sich die punktgleich bewerteten Besatzungen Ben Lange und Emil Göpfert vom Segelverein Alt Gaartz aus Rerik sowie Kirian Hirthe, Segelverein Güstrow mit Clara Eckhardt vom Segelverein Malchow. Der Sieg der Waffelregatta in der Teeny-Klasse ging an Luise und Charlotte Urban vom Segelverein Klub am Rumpenhorn in Berlin. Auch wenn den segelbegeisterten Mädchen und Jungen am zweiten Wettkampftag keine Zeit auf dem Wasser blieb, wussten sich alle zu beschäftigen. So wurde kurzerhand der Siegertplatz erobert und zu einer großen Gaming-Arena im Freien umfunktioniert, Werwolf lässt sich nämlich auch sehr gut auf Abstand spielen.

Am Ende waren alle Seglerinnen und Segler sowie deren Betreuer dankbar, dass der Regattabetrieb endlich wieder angelaufen ist und bedankten sich bei den Organisatoren Bettina Lischewski und Kerstin Helbig vom Segelclub Zeuthen mit zwei großen Blumensträußen. red/jr