Stauffenberg-Ehrung auf dem Bücker-Gelände

Vor 76 Jahren starteten die Hitler-Attentäter vom Flugplatz Rangsdorf zur Wolfsschanze

Rangsdorf. Am Montag ist an die Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 erinnert worden. Am Stauffenbergdenkmal fand eine Kranzniederlegung statt, um den Verschwörern des 20. Juli Respekt zu zollen und Anerkennung für ihre mutige Tat, die dem Krieg und der nationalsozialistischen Tyrannei ein Ende setzen sollte, zu gewähren.

Neben Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) sprach Markus Hennen vom Netzwerk für Konversion im Land Brandenburg über den mut der Männer. Er betonte, dass sie "im vollen Bewusstsein um das Risiko des Scheiterns mit allen Konsequenzen" handelten. Vom Flugplatz Rangsdorf aus war Claus Schenk von Stauffenberg mit seinem Adjutanten Werner von Haeften zur Wolfsschanze in Ostpreußen gestartet, um das Attentat auf Hitler auszuüben. Im Anschluss an die Kranzniederlegung nutzten Interessierte die Möglichkeit für einen Rundgang über das Bücker-Gelände. red/sg