Mit Zuversicht durch die Coronakrise

Bau- und Wirtschaftsdezernent Bernd Rubelt besucht Potsdamer Gastronomiebranche

Potsdam. Bei einem Treffen mit dem Inhaber der Potsdamer "Taverna To Steki", Spyridon Vasilakis, hat sich Bau- und Wirtschaftsdezernent Bernd Rubelt (parteilos) am Donnerstag über die aktuelle Situation in der Gastronomie erkundigt.

Die Stadt hatte seit Beginn der Eindämmungsverordnungen im März ergänzend zu den Landes- und Bundesmaßnahmen über Hotline- und Beratungsangebote der Wirtschaftsförderung zu Stundungsangeboten bei Miet- und Pachtverhältnissen und unbürokratischen Möglichkeiten zur Erweiterung von Außengastronomieflächen informiert. "Wichtig ist für mich, jetzt im direkten Gespräch mit der sehr stark betroffenen Gastronomiebranche zu hören, welche Erfahrungen gemacht wurden und wie es weitergeht", so Rubelt.

Spyridon Vasilakis freute sich über das Interesse der Verwaltung in seinem Restaurant. "Besonders wertvoll für uns war die schnelle Überbrückungshilfe aus dem Sofortprogramm der InvestitionsBank des Landes Brandenburg. Nachdem wir den ersten Schock über die Schließung unserer Taverne überwunden hatten, haben wir uns entschieden, die Zwangspause zu nutzen und unsere Kücheneinrichtungen technisch auf den neuesten Stand zu bringen", erzählte der Gstronom. Seit der Wiedereröffnung am 15. Mai seien die Gäste, allen voran die Stammkunden sofort wiedergekommen. Aufgrund der Abstands- und Hygienevorschriften musste die Zahl der Tische im Restaurant fast halbiert werden. "Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass wir die Corona-Krise überstehen werden", betonte Vasilakis.

Der in Berlin geborene und in der griechischen Hafenstadt Igoumenitsa aufgewachsene Spyridon Vasilakis kam 1990 nach Deutschland zurück und startete 1994 mit seinem ersten Restaurant in Schleswig-Holstein. Die nächsten Stationen waren 1998 Brandenburg an der Havel und 2001 Groß Glienicke. 2016 wurde die "Taverna To Steki" in der Potsdamer Innenstadt eröffnet. Spyridon Vasilakis führt sein Unternehmen mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen als Familienbetrieb und beschäftigt bis zu vier weitere Angestellte.  red/sg