Land fördert öffentliche Ladesäulen

Verkauf von Elektrofahrzeugen soll angekurbelt werden

Herzberg.  Mehr Elektroladesäulen für Brandenburg: Das Land Brandenburg fördert die Errichtung von öffentlich zugänglichen Normal- und Schnellladepunkten mit Beträgen zwischen 3.000 und 30.000 Euro. Antragsberechtigt sind Firmen - von Supermärkten beispielsweise über Hotels bis hin zu Tankstellen - ebenso wie Kommunen. Dabei können auch mehrere Interessierte einen gemeinsamen Antrag stellen. Privatpersonen sind jedoch nicht antragsberechtigt.

Anträge können bis zum 31. Oktober bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Die Förderung wird aus Mitteln des Landes Brandenburg und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Der Kunde kaufe nur dann ein Elektro-Fahrzeug, wenn er es auch laden könne, sagte Energieminister Jörg Steinbach. "Wir müssen das Henne-Ei-Problem durchbrechen und die erforderliche Ladeinfrastruktur bereitstellen. Nicht jeder hat ein Eigenheim und kann zu Hause laden", begründete der Minister das Agieren des Landes. Deshalb seien mehr öffentlich zugängliche Ladepunkte nötig - vor dem Supermarkt, dem Gemeindeamt, auf Parkplätzen. "Wer zuerst kommt, lädt zuerst", hieß es aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE), deshalb ist eine zügige Antragstellung ratsam. red/sg