Historische Bahnhofseiche wird zu künstlerisch gestalteter Parkbank

"Skulpturennest" im Gutspark Dahlewitz

Blankenfelde-Mahlow.  Der Dahlewitzer Gutspark ist um eine Attraktion reicher. Eine besondere Sitzbank ziert seit Ende Juni die östliche Seite der großen Festwiese. Das Besondere: Das "Skulpturennest" wurde aus dem Holz der im Jahr 2014 gefällten Bahnhofseiche gefertigt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Sitzgruppe in Sichtweite des 2017 errichteten Gutspark-Pavillons sei ein weiteres, individuelles und charaktervolles Kleinod auf dem seit 1994 unter Denkmalschutz stehenden, etwa sieben Hektar großen Parkgelände, hieß es vom Verein Historisches Dorf Dahlewitz, der das Projekt initiiert hat.

Zur Übergabe und zum Probesitzen hat der Verein, dessen Mitglieder sich um die Erhaltung der symbolträchtigen Bahnhofseiche bemüht hatten, neben Bürgermeister Michael Schwuchow (SPD) folgte auch Ortsvorsteher Thomas Mattuschka (CDU) ein. Auch der Holzkünstler Torald Wendt war vor Ort und legte letzte Hand an das Kunstwerk, das als Schutztier des Gutsparks eine Eule, als Brandenburger Wappentier einen Adler sowie einen abstrakt gestalteten Wasserturm zeigt.

"Ich freue mich, wenn Besucher des Gutsparks die Ruhe finden, hier auf dieser Bank zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen", so Torald Wendt. Neben der 2018 übergebenen Skulpturengruppe am Bahnhof Dahlewitz ist nun die komplette Bahnhofseiche für künstlerische Gestaltungen verwendet worden. Übrige Äste und nicht verwendetes Holz wurden hinter der neugestalteten Bank deponiert, um Insekten und anderen geschützten Arten als naturnaher Lebensraum zur Verfügung zu stehen.  red/sg